Weniger optimistisch

TUI revidiert Gewinnerwartung

Der Hauptsitz der TUI Group in Hannover
TUI/Christian Wyrwa
Der Hauptsitz der TUI Group in Hannover

Der weltgrößte Reisekonzern TUI schraubt seine Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr zurück. Der Gewinn werde wohl nur das Vorjahresniveau erreichen.

Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. 2018 hatte das sogenannte rebasierte bereinigte Ebita (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf Basis konstanter Wechselkurse bei 1,2 Mrd. Euro gelegen. Das Ziel eines durchschnittlichen jährlichen Zuwachses dieser Größe von zehn Prozent für die drei Jahre bis zum Geschäftsjahr 2020 könne damit nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Hintergrund für die geschrumpfte Zuversicht ist den Angaben zufolge, dass sich bekannte Herausforderungen am Markt nicht nur wie ursprünglich angenommen im Winter auswirken, sondern auch im Sommer spürbar bleiben werden. Konkrete Maßnahmen wie Kostensenkungen, Umstrukturierungen und verstärkte Verkaufsanstrengungen seien bereits ergriffen worden.

Trotz der größeren Skepsis hält TUI an seinem Dividendenvorschlag von 0,72 Euro je Aktie fest. Die detaillierten Ergebnisse zum ersten Quartal 2019 will das Unternehmen wie geplant am 12. Februar veröffentlichen. (dpa)

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