Partnerschaft mit der Allianz

Passportcard startet Krankenschutz für Expats

Deutsche Homepage des Versicherers Passportcard.
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Deutsche Homepage des Versicherers Passportcard.

Der Versicherer Passportcard bringt einen Auslandskrankenschutz auf den deutschen Markt. Das Produkt richtet sich vor allem an Firmen mit Mitarbeitern im Ausland, aber auch an gestrandete Bundesbürger.

Der Ausbruch von Covid-19 stelle derzeit viele Mitarbeiter im Auslandseinsatz vor die Frage, ob sie über eine ausreichende medizinische Versorgung verfügten, verlautbarte Passportcard zum Start. Deshalb habe man sich entschieden, seine internationale Krankenversicherung in Partnerschaft mit der Allianz gerade jetzt hierzulande anzubieten.

Das Produkt richte sich vor allem an Expatriates und deren Familien sowie an Unternehmen mit Mitarbeitern im Ausland, die dort einen umfassenden Krankenversicherungsschutz wünschen. Der Schutz gilt laut Passportcard weltweit in den Varianten mit und ohne USA sowie in den Stufen Compact, Comfort und Premium.

Er wird kombiniert mit einer speziellen Prepaid-Zahlungskarte, mit der Kunden beim Arzt bezahlen können, ohne selbst in Vorleistung zu treten. Das soll Papierkram weitgehend überflüssig machen.

Die Allianz-Gruppe, genauer gesagt deren Ableger AWP Health and Life, liefert für den deutschen Markt exklusiv die Versicherungskomponenten zu. Passportcard bringt seine Prepaid-Zahlungskarte in das Produkt ein, die wiederum auf einer Kreditkarte des Anbieters Mastercard aufsetzt.

Sie wird anstelle einer herkömmlichen Versichertenkarte ausgegeben. Allianz Partners seinerseits setzt mit seiner Marke Allianz Travel eine solche Zahlungslösung von Passportcard bereits seit Längerem als Teil seines Real-Time-Reiseschutzes für Urlauber ein.

24-Stunden-Service mit deutschsprachigen Ärzten

Mit dem neuen internationalen Krankenschutz wendet sich Passportcard auch an in aller Welt gestrandete Inländer. "Im Augenblick werden wir verstärkt von Deutschen angesprochen, die sich Sorgen um Angehörige im Ausland machen, die mit limitiertem Zugang zu Gesundheitsversorgung und oft ohne Heimreisemöglichkeit in einem fremden Land festsitzen", erklärte Alon Ketzef, Gründer und Präsident der David-Shield-Passportcard-Gruppe.

Seinen Kunden verspricht der Versicherer eine 24-Stunden-Betreuung durch Experten im eigens installierten Call Center in Hamburg. Der Service umfasst auch deutschsprachige Ärzte des Servicepartners MD Medicus. In Deutschland agiert Passportcard als Mehrfachagent der Allianz, dessen Versicherungen nicht direkt bei der Allianz abgeschlossen werden können.

Passportcard gehört zur David-Shield-Passportcard-Gruppe, die vor 20 Jahren von Alon Ketzef mit der US-amerikanischen White Mountains Insurance Group gegründet wurde. 2019 versicherte die Gruppe mit Sitz in Sydney, London, Hamburg und Tel Aviv nach Firmenangaben weltweit mehr als zwei Millionen Menschen.
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