Nach Veranstalter-Pleite

TC-Kunden können jetzt Geld vom Bund fordern

Thomas Cook Deutschland in Oberursel ist bereits Geschichte. Nun entschädigt der Bund endlich auch die von der Pleite betroffenen Urlauber.
Imago Images/Jan Huebner
Thomas Cook Deutschland in Oberursel ist bereits Geschichte. Nun entschädigt der Bund endlich auch die von der Pleite betroffenen Urlauber.

Die Bundesregierung hat eine Website freigeschaltet, auf der sich betroffene Cook-Kunden für Ausgleichszahlungen registrieren können. 225 Mio. Euro werden dafür bereitgestellt.

Es ist beschlossene Sache: Der Bund wird Verbraucher entschädigen, die eine Pauschalreise über Thomas Cook gebucht haben und auf den Kosten sitzengeblieben sind. Denn die Insolvenzabsicherung von Thomas Cook in einer Höhe von 110 Mio. Euro reichte bei Weitem nicht aus, betroffene Kunden erhielten nur 17,5 Prozent ihres Reisepreises zurück.

Seit diesem Mittwoch hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine Website freigeschaltet, auf der sich Betroffene registrieren und für die Ausgleichszahlung anmelden können. Online müssen dann Angaben, Belege und Erklärungen übermittelt sowie bereits erhaltenen Leistungen von dritter Seite eingetragen werden. Auf dieser Grundlage werde dann geprüft, ob eine freiwillige Ausgleichszahlung in Betracht komme, heißt es auf der Website des Bundesministeriums. 225 Mio. Euro stellt der Bund für die Entschädigungen bereit.

Zu beachten sind die unterschiedlichen Websites, je nachdem über welchen Veranstalter die Betroffenen gebucht haben:
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