Nach geplatztem Deal mit Lufthansa

Ryanair erwägt Kauf von Niki

Ryanair-Chef Michael O’Leary
Ryanair
Ryanair-Chef Michael O’Leary

Der Billigflieger hat Interesse an der isolventen Niki bekundet. Das Unternehmen habe bereits Kontkat mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen hieß es. Dieser wollte die Nachricht zunächst nicht kommentieren.

Ryanair hat nach dem Rückzieher der Lufthansa Interesse an der insolventen österreichischen Fluggesellschaft Niki angemeldet. Das bestätigte die irische Billig-Airline auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Ryanair habe Kontakt mit den Insolvenzverwalter aufgenommen bezüglich eines „möglichen Kaufs der verbliebenen Niki-Vermögenswerte“, hieß es in einer Mitteilung. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Lucas Flöther wollte dies unter Verweis auf den laufenden Investorenprozess nicht kommentieren.

Die Air-Berlin-Tochter Niki hatte Mitte der Woche Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt, nachdem Lufthansa die Übernahme abgesagt hatte. Bisher haben die Thomas-Cook-Fluglinie Condor und der ehemalige Rennfahrer und Unternehmer Niki Lauda Interesse bekundet.

Beide hatten sich bereits im Sommer um eine Übernahme von Niki beworben und stimmten sich nach Informationen aus Luftverkehrskreisen am Freitag in Frankfurt ab. (dpa)

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