Auswärtiges Amt schweigt

Noch keine Bestätigung über deutsche Opfer auf Madeira

An dieser Stelle kam der Bus in Madeira von der Fahrbahn ab.
imago/GlobalImagens
An dieser Stelle kam der Bus in Madeira von der Fahrbahn ab.

Nach wie vor ist unklar, um wen es sich bei den Opfern des Busunglücks auf Madeira am Mittwochabend handelt. Von den Veranstaltern ist Trendtours Branchenangaben zufolge am stärksten betroffen. Der DRV bereitet sich, wie in solchen Fällen üblich, auf eine Koordinationsrolle vor.

Der DRV wird in Krisenfällen, wenn deutsche Urlauber im Ausland zu Schaden kommen, als Koordinationsstelle aktiv. Allerdings: Der Verband ist dabei auf eine Bestätigung des Auswärtigen Amtes angewiesen, ob überhaupt deutsche Staatsbürger betroffen sind. Davon kann bei dem Busunglück auf Madeira zwar ausgegangen werden, doch auch dem Verband stehen derzeit noch keine gesicherten Informationen zur Verfügung.


Grundsätzlich gilt: Je mehr Veranstalter von einem Krisenfall betroffen sind, desto stärker ist der DRV involviert. Der Verband hält Kontakt zum Außenministerium, trägt Informationen zusammen, stimmt sie mit den Beteiligten ab und unterstützt die betroffenen Unternehmen bei der Krisenbewältigung. Dazu gehört gegebenenfalls die Beratung bei der Vermittlung von so genannten Care Teams, die Angehörige von Verunglückten betreuen. 

Von Trendtours steht eine Stellungnahme aus. Presseanfragen per Mail scheitern. Anrufer werden an die Telefonnummer 030 50003000 des Auswärtigen Amtes verwiesen.

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