Madeira

Deutsche Veranstalter ermitteln nach Busunglück

Das fatale Busunglück auf Madeira forderte bis zum jetzigen Zeitpunkt 29 Menschenleben.
imago/GlobalImagens
Das fatale Busunglück auf Madeira forderte bis zum jetzigen Zeitpunkt 29 Menschenleben.

Die großen Veranstalter TUI, Thomas Cook, DER Touristik, Alltours und auch Spezialist Olimar hatten nach eigenen Angaben keine Gäste an Bord des verunglückten Busses. Nach Brancheninformationen sollen Gäste von Trendtours und Schauinsland betroffen sein. Die beiden Veranstalter ermitteln.

Nach Informationen, die der fvw vorliegen, soll der Bus von dem Veranstalter Trendtours gechartert worden sein. Trendtours kann das nicht bestätigen. Nur soviel: "Es sind möglicherweise Gäste betroffen, wir haben Gäste in Portugal. Wir ermitteln", heißt es.



Auch bei Schauinsland schließen die Verantwortlichen nicht aus, dass Gäste in dem verunglückten Bus waren. Nach ersten Informationen haben die Kunden, möglicherweise zwei oder drei Urlauber, auf eigene Faust an der Busfahrt teilgenommen. Der Veranstalter schickt heute einen Verantwortlichen in das Hotel, in dem die Gäste untergebracht sind.

"Egal aus welchem Grund, die Gäste in den Bus gestiegen sind, wir haben eine Fürsorgepflicht", heißt es beim Veranstalter. Es gehe darum, vor Ort zu sein und mögliche Betroffene bestmöglich zu unterstützen. "Im Hotel, wo Gäste von uns untergebracht sind, herrscht sicher viel Unruhe."

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4.
Rainer
Erstellt 18. April 2019 14:40 | Permanent-Link

Danke "überlebende". Auch bei Ihnen ist Münchberg noch ich aufgearbeitet. Mir wurde damals zu schnell ausschließlich auf den Busfahrer gezeigt.

3.
eine Überlebende
Erstellt 18. April 2019 14:18 | Permanent-Link

Aha, Trendtours, die waren auch die Veranstalter der Busreise, bei dem der Bus am 03.07.2017 bei Hof schwer verunglückte und ausbrannte (18 Tote).
Auch damals wies das Unternehmen alle Schuld von sich und kümmerte sich nicht um die Betroffenen. Die Verletzten mussten selbst sehen, wie sie zu ihren Heimatorten zurück kommen. Selbst später gab es keinen Beistand, keine Anfrage, wie es den Verletzten geht oder ob Hinterbliebene Unterstützung brauchen. Angeblich konnte man wegen des Datenschutzes nicht tätig werden.

2.
Rainer
Erstellt 18. April 2019 12:09 | Permanent-Link

Lutz Schmidt: Ihr Haus, Ihre Hausordnung.

Nur frage ich mich, worin mein Verstoß liegen soll.
Sie dürfen mir gern persönlich per Mail antworten, oder auch nicht. Dankeschön

1.
Lutz Schmidt
Erstellt 18. April 2019 11:03 | Permanent-Link

Lieber "Rainer",
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fvw News-Redaktion

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