Madeira

Deutsche Veranstalter ermitteln nach Busunglück

Das fatale Busunglück auf Madeira forderte bis zum jetzigen Zeitpunkt 29 Menschenleben.
imago/GlobalImagens
Das fatale Busunglück auf Madeira forderte bis zum jetzigen Zeitpunkt 29 Menschenleben.

Die großen Veranstalter TUI, Thomas Cook, DER Touristik, Alltours und auch Spezialist Olimar hatten nach eigenen Angaben keine Gäste an Bord des verunglückten Busses. Nach Brancheninformationen sollen Gäste von Trendtours und Schauinsland betroffen sein. Die beiden Veranstalter ermitteln.

Nach Informationen, die der fvw vorliegen, soll der Bus von dem Veranstalter Trendtours gechartert worden sein. Trendtours kann das nicht bestätigen. Nur soviel: "Es sind möglicherweise Gäste betroffen, wir haben Gäste in Portugal. Wir ermitteln", heißt es.



Auch bei Schauinsland schließen die Verantwortlichen nicht aus, dass Gäste in dem verunglückten Bus waren. Nach ersten Informationen haben die Kunden, möglicherweise zwei oder drei Urlauber, auf eigene Faust an der Busfahrt teilgenommen. Der Veranstalter schickt heute einen Verantwortlichen in das Hotel, in dem die Gäste untergebracht sind.

"Egal aus welchem Grund, die Gäste in den Bus gestiegen sind, wir haben eine Fürsorgepflicht", heißt es beim Veranstalter. Es gehe darum, vor Ort zu sein und mögliche Betroffene bestmöglich zu unterstützen. "Im Hotel, wo Gäste von uns untergebracht sind, herrscht sicher viel Unruhe."
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