Fataler Busunfall auf Madeira

Getötete Businsassen waren Trendtours-Gäste

Der verunglückte Bus ist mittlerweile für weitere Untersuchungen geborgen worden.
imago/GlobalImagens
Der verunglückte Bus ist mittlerweile für weitere Untersuchungen geborgen worden.

An Bord des Unglücksbusses auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira waren nach bisherigen Erkenntnissen des Reiseveranstalters Trendtours 51 seiner Gäste.

Die Reisegruppe sei auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung nach Funchal gewesen, teilte eine Kommunikationsagentur im Namen der in Frankfurt am Main ansässigen Trendtour Touristik GmbH mit. Der Bus sei von einem lokalen Veranstalter gechartert worden. "Wir sind alle zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen." Der Reiseveranstalter habe ein Team nach Madeira entsandt, um die überlebenden Unfallopfer zu unterstützen.

An Bord des verunglückten Busses waren auch zwei Gäste des Veranstalters Schauinsland-Reisen. Das teilte das Duisburger Reiseunternehmen nun mit. Angaben, woher die Touristen kamen, wurden nicht gemacht.

Bei dem Unfall starben 29 Menschen, darunter vermutlich 27 Deutsche. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Ruth Schilling
    Erstellt 21. April 2019 11:18 | Permanent-Link

    Meine Schwester und Nichte waren in dem verunglückten Bus.
    Sie sind nicht unter den Verletzten, also tot. Wer ist für die Rückführungs- und Bestattungskosten verantwortlich ? Von wem erhalten wir ihre persönlichen Sachen ? Traurig ,dass wir noch keine Informationen erhalten haben.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats