Autovermieter

Sixt-Gründerfamilie macht mit Aktienverkauf Kasse

Nach wie vor größter Einzelaktionär vom Autovermieter Sixt: Erich Sixt.
Andrea Schick-Zech
Nach wie vor größter Einzelaktionär vom Autovermieter Sixt: Erich Sixt.

Der Sixt-Patriarch Erich Sixt hat für insgesamt 103 Mio. Euro Aktien des Autovermieters verkauft. Der Stimmrechtsanteil der Gründerfamilie sinkt damit auf unter 60 Prozent.

Die Gründerfamilie Sixt hat ihre Beteiligung am gleichnamigen Autovermieter gesenkt und dabei Kasse gemacht. Die Vermögensverwaltung des Gründers Erich Sixt verkaufte für insgesamt gut 103 Mio. Euro Aktien, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung des im SDax notierten Unternehmens aus Pullach hervorgeht. Pro Aktie zahlten institutionelle Investoren 102 Euro. Der Stimmrechtsanteil der Gründerfamilie sinkt damit von 61,6 auf 58,3 Prozent.

Die Sixt-Stammaktien waren nach Bekanntwerden der Platzierung deutlich unter Druck geraten, zuletzt lagen sie bei 104,20 Euro 7,3 Prozent im Minus. Im bisherigen Jahr ist die Aktie aber mit rund 40 Prozent Anstieg trotzdem noch einer der erfolgreichsten Titel im SDax.

Sixt hatte im ersten Quartal rasantes Wachstum verzeichnet. Insbesondere das ausgebaute Auslandsgeschäft brummt. Das Unternehmen hob daher die im März veröffentlichten Jahresziele bereits Ende April an. Der Gewinn vor Steuern werde die 287 Mio. Euro des Vorjahres nicht nur leicht, sondern deutlich übertreffen, hatte Sixt mitgeteilt. Auch der operative Umsatz wird nun deutlich über den 2,3 Mrd. Euro des Vorjahres erwartet. (dpa)

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