Nach Unfall in Venedig

MSC Opera bricht Kreuzfahrt ab

Die Kreuzfahrt-Reederei MSC Cruises unterbricht nach einem Unfall mit einem ihrer Schiffe in Venedig die vorgesehene Reise.

Die laufenden Untersuchungen in Folge des Zusammenstoßes mit einem kleineren Flusskreuzfahrtschiff würden noch einige Tage in Anspruch nehmen, weshalb die geplante Fahrt in das östliche Mittelmeer nicht fortgesetzt werden könne, hieß es in einer Mitteilung.

Das riesige Kreuzfahrtschiff war am Sonntag in der italienischen Lagunenstadt beim Anlegen plötzlich außer Kontrolle geraten und in ein Flusskreuzfahrttschiff gekracht. Vier Menschen wurden verletzt. Nach Angaben von MSC Cruises war ein "technisches Problem" die Ursache für den Unfall. Die MSC Opera ist 275 Meter lang und 54 Meter hoch. Dass die gigantischen Schiffe durch die Lagune der Weltkulturerbestadt fahren, ist höchst umstritten. Der Vorfall hat die Debatte darüber wieder befeuert.

Den Fahrgästen werde der volle Preis der Reise erstattet, erklärte MSC. Sie könnten auch für den vorgesehenen Zeitraum an Bord bleiben. Nach derzeitigem Stand könne das Schiff am Freitag wieder in See stechen – und wie vorgesehen am Samstag im süditalienischen Bari ankommen.

In einer Stellungnahme teilte MSC Cruises am Montag offiziell mit: "Nach dem gestrigen Vorfall mit der MSC Opera in Venedig erhielt MSC Cruises heute Morgen von den Behörden die Genehmigung, mit den Reparaturarbeiten zu beginnen. Der Schaden am Schiff beschränkt sich auf den äußersten Teil des Rumpfes. Derzeit werden Schweißarbeiten durchgeführt, aber der voraussichtliche Zeitpunkt der Fertigstellung dieser Arbeiten steht noch nicht fest. Gleichzeitig dauert die Untersuchung der Ursachen des Vorfalls länger als ursprünglich erwartet, so dass es unwahrscheinlich ist, dass das Schiff heute oder morgen in See sticht."

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