Dürre in Deutschland

Niedrigwasser beschäftigt Flusskreuzfahrt

Die Dürre in Deutschland wirkt sich zunehmend auch auf die Schifffahrt aus. Flusskreuzfahrt-Anbieter beobachten die Lage – und hoffen, dass Umroutungen ausbleiben.

Der sinkende Pegelstand großer Flüsse hat Einfluss auf die Schifffahrt. Binnenschiffer können aufgrund der niedrigen Wasserstände auf dem Rhein weniger Ladung aufzunehmen als sonst. Die Elbe führt so wenig Wasser, dass Fähren zeitweise schon ihren Betrieb einstellen mussten. Auch auf die Flusskreuzfahrt hat das Niedrigwasser Auswirkungen. Anbieter wie Nicko Cruises und Phoenix Reisen sind zur Zeit zwar nicht auf der Elbe unterwegs, allerdings auf Rhein und Donau.

„Auf dem Rhein ist die Situation in der Tat akut“, heißt es dazu von Nicko Cruises. Man sei im Austausch mit den Reedereien und beobachte den Wasserstand sehr genau. Je nach Tiefgang der Schiffe könne es in den kommenden Tagen zu Umroutungen kommen. Routenänderungen würden kurzfristig in Absprache mit der Reederei erfolgen, so der Anbieter.

Auch bei Phoenix Reisen konnten alle Fahrten auf Rhein und Donau bislang wie geplant stattfinden, teilte der Anbieter auf Anfrage mit. Es habe nur kleine Veränderungen gegeben, etwa, dass Schiffe auf andere Liegeplätze ausweichen mussten. Abgesagt worden sei aber noch keine Flusskreuzfahrt.

Von 1A Vista heißt es, man beobachte die Pegelstände auf bestimmten Flussabschnitten, wie etwa im Mittelrheintal. „Sollten Fahrplanänderungen nötig sein – was wir natürlich nicht hoffen – würden wir einen Alternativfahrplan ausarbeiten und unsere Gäste frühestmöglich hierüber informieren“, teilte der Anbieter mit. (HD/dpa)

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