fvw Kongress 31.8. bis 3.9.

So läuft der Neustart in der Kreuzfahrt

Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises, wird über die Zukunftsperspektiven der Kreuzfahrt sprechen.
MSC Rights
Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises, wird über die Zukunftsperspektiven der Kreuzfahrt sprechen.

Die Kreuzfahrt legt im Sommer wieder los. Auf dem fvw Kongress geht es um die neuen Produkte und Konzepte. Die Top-Shots der Branche sind dabei, darunter MSC-Chef Gianni Oronato mit einer Keynote.

Die Flussschifffahrt fährt schon wieder, auch Hurtigruten legte bereits mit Passagieren in Hamburg ab. Ab Ende Juli/Anfang August werden auch große Reedereien wie Aida, MSC und TUI Cruises wieder mit ersten Reisen den Betrieb aufnehmen. Doch wie sehen die neuen Konzepte aus? Wie können trotz strenger neuer Regelungen das Vergnügen an Bord und Landausflüge organisiert werden? Wie sind die Perspektiven der Kreuzfahrt – und was bedeutet das für den Vertrieb?

Um diese Fragen kreist die Kreuzfahrt-Session auf dem fvw Kongress, der vom 31. August bis zum 3. September stattfindet. Wir verwandeln unsere Redaktion in Hamburg in ein TV-Studio und streamen die Veranstaltung vier Tage lang live. Die Redner und Diskussionspartner werden teilweise per Video zugeschaltet, teilweise stehen sie live im Studio auf der Bühne.

Die Kreuzfahrt-Session wird eröffnet von Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises. Er wird einen Überblick über den aktuellen Stand und den Ausblick in der europäischen Kreuzfahrt geben und über die Pläne von MSC für den Neustart berichten. Über die neuen Konzepte und den Vertrieb diskutieren Felix Eichhorn (Aida), Wybcke Meier (TUI Cruises), Maik Schlüter (Oceania Cruises), Jörg Eichler (Arosa Flussschiff) und Reisebüro-Inhaberin Bettina Zwickler (Passage-Kontor).
Sonderkonditionen für Reisebüros

Der fvw Kongress findet in diesem Jahr 31. August bis zum 3. September als virtuelle Woche statt. Das Standard-Ticket kostet für fvw Abonnenten 159 Euro, für Nicht-Abonnenten 199 Euro. Reisebüros zahlen für das Ticket nur 29 Euro (alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer). Das gesamte Programm und die Anmeldung finden Sie unter diesem Link 


Eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Sicherheitskonzepte kommt auch den Häfen zu. Wie sich die Passagier-Abfertigung ändert und die Häfen den Neustart angehen, darüber informieren in einer Talkrunde Simone Maraschi (Cruise Gate Hamburg), Jens A. Scharner (Rostock Port) und Veit Hürdler (Columbus Cruise Center Bremerhaven).

Weitere Themen des fvw Kongresses sind die Entwicklung in wichtigen Zielgebieten, das neue Zusammenspiel von Vertrieb und Veranstaltern, die Omnichannel-Projekte der Reisebüro-Organisationen, der neue Wettbewerb im Ferienflug und die Lobby-Arbeit der Branche. Außerdem gibt es ein Start-up-Forum und eine Session zu Geschäftsreisen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

4.
Oliver Wulf
Erstellt 9. Juli 2020 12:19 | Permanent-Link

Es gab nie eine Reisewarnung der Regierung für Kreuzfahrten. Das AA kann keine Reisewarnung für eine Reiseform aussprechen, sondern nur für Destinationen.

Dietmar Rauter
Erstellt 9. Juli 2020 12:33 | Permanent-Link

@Oliver Wulf: In den USA wurden Kreuzfahrten Mitte März sogar verboten ! Es geht schon, die EU will ja auch Regelungen vorschreiben (nicht : Auf hoher See ist alles erlaubt!).

3.
Dietmar Rauter
Erstellt 9. Juli 2020 09:57 | Permanent-Link
bearbeitet

Das wird echt ein Problem. Kleine Schiffe bringen zwar höhere Umsätze, aber das Massengeschäft wird uns im Vertrieb fehlen . Ich denke, es wird für Agenturen ausreichen, sich später an dieser Stelle zu informieren. Zumal es ja auch nicht unbedingt mehr in der Hand der Reedereien liegt, wann es wie wieder losgehen könnte. Ich kann mir kaum vorstellen, daß es ein 'weiter so' mit diesen Schiffsgrößen und zu den Preisen vor dem Covid-19 - Ausbruch geben kann. Es ist wie bei TUI und Lufthansa*. Bestimmte Unternehmensgrößen sind mit dieser hardware viel zu unflexibel. Und spätestens nach Tönnies spielen die Arbeitsbedingungen gerade bei unserem Publikum auch eine Rolle, wenn wir von den Beschönigungen in Bezug auf die Umweltbelastungen einmal absehen. Ginge es um einen Ideenwettbewerb, was mit den 'schönen' Schiffen sonst noch anzufangen wäre, wäre ich evtl. dabei (dann eher mit anderen Teilnehmern und Finanzdienstleistern).
*Der Name Lufthansa wird bei einer kleineren Version wohl fortbestehen

Ingo Simandi
Erstellt 9. Juli 2020 11:28 | Permanent-Link

@Dietmar Rauter: Hallo Dietmar, du hast doch schon lange genug darauf hingewiesen, wie es in der Seefahrt abläuft und wie umweltverträglich die Schiffe sind. Eigentlich sollte der Eine oder Andere in der Touristik aufgescheucht worden sein, es tut sich aber nichts. Selbstredend werden die Reedereien keine Kamerateams auf ihre Schiffe lassen, um über die Lebensumstände der "günstigeren" Mitarbeiter zu drehen, außer für eine Folge "Verrückt auf Meer" oder "Undercover Boss", da aber nur auf den oberen Decks. Es wird wieder nur um den Preis gehen, der Rest ist doch egal. In diesem Sinn eine handbreit Wasser unterm Kiel.

Dietmar Rauter
Erstellt 9. Juli 2020 11:46 | Permanent-Link
bearbeitet

@Ingo Simandi: Moin Ingo , es kommt von der EU: Außer daß viele Staaten ihre Häfen schließen (Spanien,USA,Norwegen) sind Regeln in Arbeit, die auf den großen Pötten hohe Kosten bereiten. Zudem dürfte ein Maskenball statt des Captain's Dinner auch nicht mehr so attraktiv sein, gerade bei der Damenwelt, die ja eindeutig eher das Ambiente bevorzugt, schließlich wollten sich Frauen ja auch einmal bedienen lassen, anders als zuhause.

2.
Klaus Hildebrandt Moderator
Erstellt 9. Juli 2020 09:49 | Permanent-Link

Hallo Herr Blohm, nicht ich, sondern die Reedereien sind optimistisch. Auch Aida & Co stehen in den Startlöchern, mehr heute noch dazu auf fvw.de. Gruß aus der Hafenstadt Hamburg!

1.
claus blohm
Erstellt 9. Juli 2020 08:48 | Permanent-Link

Die Kreuzfahrt legt im Sommer wieder los? Da sind Sie ja sehr optimistisch! Solange es eine Reisewarnung der Bundesregierung gibt, wird es keine Neustarts geben. Das die Reeder an Konzepten arbeiten hören wir bereits seit Anfang Juni.

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