Ryanair-Boss

Michael O’Leary denkt an Abschied

Michael O’Leary ist zwar noch immer kampfeslustig, doch denkt er nach 25 Jahren an der Unternehmensspitze laut über einen langsamen Abschied nach.
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Michael O’Leary ist zwar noch immer kampfeslustig, doch denkt er nach 25 Jahren an der Unternehmensspitze laut über einen langsamen Abschied nach.

Die treibende Kraft von Europas größtem Billigflieger sehnt sich offenbar nach einem Leben abseits des stressigen Tagesgeschäfts. Michael O’Leary möchte keine fünf Jahre mehr als Ryanair-CEO fungieren.

Der langjährige Ryanair-Boss Michael O’Leary denkt darüber nach, in wenigen Jahren aufzuhören. Sein Vertrag laufe bis zum nächsten Sommer, sagte der 57-Jährige jetzt in Berlin. Der Verwaltungsrat habe ihn gebeten, um weitere fünf Jahre zu verlängern. „Ich will keine weiteren fünf Jahre machen“, sagte O’Leary. „Aber ich denke darüber nach, weitere zwei oder drei Jahre zu machen, damit wäre ich 2021 oder 2022 raus.“

O’Leary führt Ryanair bereits seit einem Vierteljahrhundert. Unter seiner Ägide entwickelte sich die irische Fluggesellschaft von einem defizitären Regio-Carrier zu einem hochprofitablen Unternehmen und Europas mit Abstand größtem Billigflieger. (dpa)

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