Air-Berlin-Chef

Winkelmann will Vertrag abkürzen

Thomas Winkelmann
Jens Oellermann/Air Berlin
Thomas Winkelmann

Eigentlich sollte er noch bis Januar 2021 für die insolvente Air Berlin tätig sein. Doch Thomas Winkelmann kommt nun womöglich schon früher aus seinem Vertrag.

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann könnte die insolvente Fluggesellschaft nun doch schon in Kürze verlassen. Winkelmann verhandele mit Insolvenzverwalter Lucas Flöther über ein vorzeitiges Ende seines bis Januar 2021 laufenden Vertrags, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Möglich sei ein Ausstieg im August.

Winkelmann solle dafür einen „nennenswerten Teil“ seiner durch eine Bankgarantie gesicherten Gehaltsansprüche von insgesamt bis zu 4,5 Mio. Euro an die Gläubiger abtreten. Der Gläubigerausschuss von Air Berlin habe dem Vorgehen grundsätzlich bereits zugestimmt, schreibt die „Wirtschaftswoche“. Der Sprecher des Insolvenzverwalters lehnte eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt ab.

Air Berlin hatte im August 2017 Insolvenz angemeldet und im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Winkelmann war Anfang 2017 vom Lufthansa-Konzern zu Air Berlin gekommen. Im April dieses Jahres hieß es noch, Winkelmann werde auf unabsehbare Zeit weiterbeschäftigt, um die Insolvenzverwaltung zu unterstützen. (dpa)

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