Neues Konzept

NCL schafft Premium-All-Inclusive wieder ab

Kevin Bubolz will mit dem Angebot "Free at Sea" eine NCL-Reise wieder individualisieren.
fvw/Christiane von Pilar
Kevin Bubolz will mit dem Angebot "Free at Sea" eine NCL-Reise wieder individualisieren.

Norwegian Cruise Line nimmt wieder Abschied vom Premium-All-Inclusive-Konzept. Es wird ersetzt durch das Upgrade-Modell "Free at Sea". Gäste können dabei die Leistungen individueller gestalten.

Norwegian Cruise Line präsentiert ein neues Upgrade-Modell für den europäischen Markt. Vom 2. April 2019 an können Gäste unter dem Motto "Free at Sea" für 99 Euro aus fünf verschiedenen Inklusiv-Paketen zwei auswählen. Damit wird das vor einigen Jahren eingeführte Premium-All-Inclusive-Angebot wieder abgeschafft.

Fünf verschiedene Pakete stehen zur Wahl: Getränkeauswahl, Spezialitäten-Restaurants, Internet, Landausflüge und das Angebot an Freunde & Familie, nur die Steuern zu bezahlen (gilt ab dem dritten Gast in der Kabine auf ausgewählten Kreuzfahrten).


Kevin Bubolz, Europa-Chef der US-Reederei, erklärt den Schwenk mit der Rückkehr zu dem Markenversprechen, das Norwegian Cruise Line bekannt gemacht hat: "Mit Free at Sea kehren wir zurück zu unserer Positionierung des Freestyle Cruising", sagt er. "Die Gäste haben damit wieder die maximale Freiheit und Individualität auf See."

Hintergrund sei, dass viele andere internationale Reedereien auf den All-Inclusive-Zug aufgesprungen sind. "Wir hatten kein Alleinstellungsmerkmal mehr." Mit dem neuen Konzept werden allerdings die Basispreise einer NCL-Kreuzfahrt "merklich niedriger". Die Reederei war in den letzten Jahren mit gestiegenen Preisen aufgefallen. Die Upgrades werden verprovisioniert.


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