Kreuzfahrt-Bilanz 2018

Clia rechnet erneut mit Passagierrekord

Karl Pojer, Chairman der Clia Deutschland, DRV-Präsident Norbert Fiebig und Alexander Nothegger, Vizepräsident der IG River Cruise bei der Präsentation der Kreuzfahrtzahlen.
fvw / Christiane von Pilar
Karl Pojer, Chairman der Clia Deutschland, DRV-Präsident Norbert Fiebig und Alexander Nothegger, Vizepräsident der IG River Cruise bei der Präsentation der Kreuzfahrtzahlen.

Der deutsche Hochseekreuzfahrt-Markt soll 2018 um 3,5 Prozent auf 2,3 Mio. Gäste gewachsen sein. Das ist jedoch nur eine Schätzung der Clia. Der Verband meldet erstmals nur auf Basis der ersten drei Quartale.

In der Kreuzfahrt sind Passagierrekorde an der Tagesordnung. Auch 2018 ist die Branche aus Deutschland heraus um 3,5 Prozent auf 2,3 Millionen Gäste gewachsen.


Erstmals berücksichtig die Cruise Line International Associaction (Clia) nur die Passagiere aus den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 und rechnet sie auf das Gesamtjahr hoch. Ein Grund könnte, so die Vermutung von Brancheninsidern, in der Verschiebung der internationalen Kreuzfahrtmesse Seatrade in den April liegen, bei der die Clia ihre abschließenden Zahlen präsentieren möchte. Auch Umsätze und Preisentwicklung wurden wie im vergangenen Jahr nicht genannt.

Die fvw kommt in ihrem aktuellen Veranstalter-Dossier auf einen Passagierzuwachs von sieben und ein Umsatzplus von elf Prozent für die Kreuzfahrt. Darin sind im Gegensatz zu den Clia-Zahlen auch die Quellmärkte Österreich und Schweiz enthalten.

Fest steht, dass sich die Branche weiter auf Wachstumskurs befindet. Dafür sorgen allein schon die 18 neuen Schiffe, die im vergangenen Jahr in Dienst gestellt wurden. Die wichtigsten Fahrtgebiete sind nach wie vor Nordeuopa mit einem Anteil von 28 Prozent, sowie das westliche Mittelmeer mit 24 Prozent. Zugelegt haben die Kanaren, die mit einem Anteil von elf Prozent auf Rang drei landen.

Flussreisen legen im Umsatz deutlich zu

Ganz besonders erfolgreich hat sich aber auch die Flusskreuzfahrt entwickelt. Sie konnte nach Angaben der IG River Cruise 2018 ein Passagierplus von 5,5 Prozent auf fast 500.000 und einen Umsatzzuwachs von 18 Prozent auf 591 Mio. Euro erzielen – trotz Niedrigwasser.

Der Trend zu höherpreisigen Produkten und einer längeren Reisedauer sind Gründe für die positive Entwicklung. Ebenfalls erfreulich für die Flussveranstalter: Die Klientel verjüngt sich zusehends. So wuchs der Anteil der 41- bis 55-Jährigen um sechs Punkte.


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1.
Dietmar Rauter
Erstellt 7. März 2019 16:30 | Permanent-Link

Grandparents for No-Future. Solange die Schiffe mit Raffinerie-Abfällen,dem größten verfügbaren Umweltdreck, angetrieben werden, haben sie nichts mehr auf den Weltmeeren zu suchen! Auch Touristiker sollten hier Konsequenzen ziehen, es geht um eine saubere Umwelt und die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

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