Verband übernimmt Verband

GBTA schluckt Vermögenswerte der Acte

Sie waren Konkurrenten. Doch nach der Pleite der Travel-Manager-Vereinigung Acte hat der Geschäftsreise-Verband GBTA nun die Vermögenswerte seines Mitbewerbers geschluckt.

Damit setze man das Versprechen fort, die Branche zu vereinheitlichen und Geschäftsreisen aus der Corona-Krise herauszuführen, teilte der GBTA mit. Allerdings war der Travel-Manager-Verband vor einigen Monaten selbst in eine Krise gestürzt, nachdem dem (ehemaligen) Präsidium Vorwürfe der Diskriminierung von Mitgliedern und der Geldverschwendung zum eigenen Nutzen gemacht wurden. Dies wird derzeit aufgeklärt. Der Mitbewerber Acte musste Insolvenz anmelden.

"Wir sind mehr als begeistert, GBTA und Acte zusammenzubringen und damit eine Heimat für Tausende von Geschäftsreisefachleuten zu schaffen, die gemeinsam die Geschäftsreisen größer und besser denn je machen werden", schwärmt Bhart Sarin, Präsident der GBTA. Unter anderem arbeitet der deutsche VDR partnerschaftlich mit dem GBTA zusammen. Gemeinsam werden unter anderem Tagungen veranstaltet.

Als Teil der Integrationsbemühungen würden zwei ehemalige Acte-Vorstandsmitglieder mit sofortiger Wirkung dem GBTA-Präsidium beitreten. Dabei handele es sich um Alison Taylor, Chief Customer Officer von American Airlines, und Steve Sitto, Travel Manager von Tesla. Beide Amtszeiten würden zum Zeitpunkt des GBTA-Abkommens im Juli 2021 abgeschlossen sein, heißt es.

Darüber hinaus werde ein Ausschuss unter der Leitung des GBTA-Vorsitzenden Christle Johnson und des ehemaligen Acte Executive Director Greeley Koch ermitteln, welchen Nutzen für die Mitglieder die konkrete Übernahme haben könne.

Sie können diese Nachricht nicht mehr kommentieren.

stats