Umfrageergebnis

Gendersensible Sprache hat keine Priorität

Klares Ergebnis: Eine gendersensible Sprache hält die Mehrheit der Leser von fvw|TravelTalk laut einer Umfrage nicht für ein wichtiges Thema.
Quelle: BTG Business Target Group
Klares Ergebnis: Eine gendersensible Sprache hält die Mehrheit der Leser von fvw|TravelTalk laut einer Umfrage nicht für ein wichtiges Thema.

Wie wichtig ist gendersensible Sprache den Leserinnen und Lesern von fvw|TravelTalk? Das wollten wir in einer Umfrage wissen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

20 Prozent der Leserinnen und Leser gaben in der Umfrage an, dass ihnen eine gendersensible Sprache wichtig oder sehr wichtig sei. Hingegen halten 80 Prozent das Thema für weniger wichtig oder unwichtig.

Insgesamt beteiligten sich rund 340 Teilnehmer an der Umfrage von fvw|TravelTalk.

Die Umfrage wurde auch in den anderen Medien des Deutschen Fachverlags (dfv) durchgeführt, zu dem fvw|TravelTalk gehört. Dazu zählen Medien wie AHGZ, Horizont oder Textilwirtschaft. Auch über alle Titel hinweg ergab die Umfrage, dass eine klare Mehrheit der Leser keinen gesteigerten Wert auf gendersensible Sprache legt.

fvw|TravelTalk beachtet bereits Regeln für gendersensible Sprache. So werden, wenn möglich und sinnvoll, sowohl die weibliche als auch die männliche Form genannt, wie etwa in "Expedientinnen und Expedienten". Zudem werden verstärkt geschlechtsneutrale Worte genutzt, wenn es sich anbietet, etwa wie bei "Reiseprofis" oder "Studierende".
9 Kommentare Kommentieren

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6.
Ingo Simandi
Erstellt 23. Dezember 2021 09:01 | Permanent-Link

Vielleicht hat durch Zufall am 22.12.2021 jemand Nuhr im ersten gesehen. Hier ist Herr Nuhr auf das Problem des Genderns, wie andere auch schon, eingegangen (ca. bei Minute 35):
Im Deutschen wird aus einem Verb ein Hauptwort, indem die Infinitivendung weggelassen wird und stattdessen ein -e-r- angehängt wird. Somit wird neutral ein Hauptwort gebildet, ohne eine Geschlechterbezug.
z.B. lehren - Lehrer
bohren - Bohrer
Diese Grundlage der deutschen Sprache kann im DUDEN nachgelesen werden. Hintergrundwissen ist immer gut.
In diesem Sinne eine sinnvolles gendern.

5.
Peter Ivic
Erstellt 21. Dezember 2021 14:53 | Permanent-Link

Wo, bitte, kann man die Ergebnisse herunterladen?

Klaus Hildebrandt Moderator
Erstellt 22. Dezember 2021 09:08 | Permanent-Link

@Peter Ivic: Hallo Herr Ivic, wir bieten das nicht zum Download an. Aber das zentrale Ergebnis in der Grafik ist ja sehr eindeutig. Die von uns verwendete Form, also möglichst beide Geschlechter nennen oder neutrale Formulierungen zu benutzen, war übrigens in der Umfrage der klare Favorit vor anderen Formen wie dem Gender-Sternchen oder einem Doppelpunkt.

4.
Ralf Hieke
Erstellt 21. Dezember 2021 10:53 | Permanent-Link

Die Zeiten gendern sich... Ich persönlich finde das gut und in Ordnung. Mutprobe für euch liebe fvw: Stellt das Thema doch mal auf eurer Facebook-Seite zur Diskussion...

Klaus Hildebrandt Moderator
Erstellt 22. Dezember 2021 09:04 | Permanent-Link

@Ralf Hieke: Hallo Ralf, so eine Frage diskutieren wir lieber mit unseren Leserinnen und Lesern – und die haben sich ja auch beteiligt. Auf Facebook diskutieren auch viele Leute mit, die nicht aus der Branche gehören, wie wir bei einigen Corona-Diskussionen leidvoll erfahren mussten.

3.
Dietmar Pedersen
Erstellt 20. Dezember 2021 22:42 | Permanent-Link

"Gendersensible Sprache" ist falsch - "Sprachverhunzung" und Verkomplizierung der Sprache" wäre die richtige Überschrift.

Und gleichzeitig werden auf vielen Webseiten Texte "in leichter Sprache" angeboten, weil zahlreiche Menschen das normale Deutsch schon nicht verstehen.

2.
Burkhard Rittinghaus
Erstellt 20. Dezember 2021 22:07 | Permanent-Link

Ein bemerkenswert eindeutiges Ergebnis, wenn man
a. den hohen Frauenanteil in der Branche
b. die äußerst geringe Wahlbeteiligung
berücksichtigt. Die Nichtwähler/innen tendieren ja offensichtlich zur Antwort "nicht wichtig".

1.
Falk Wehner
Erstellt 20. Dezember 2021 21:30 | Permanent-Link
bearbeitet

Diese gendergerechte Sprache ist ein typisches amerikanisches Phänomen, um die eigentlichen Probleme zu verdecken. Wer wirkliche Probleme der Gleichberechtigung verändern möchte hängt sich nicht an der Sprache auf, sonder tut was im wirklichen Leben, sprich sorgt für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und für mehr Frauen in Führungsfunktionen usw. Das sind wirkliche Verbesserungen. Das sieht man auch daran, dass im Westen man eher diesen ganzen Genderscheiß viel mehr benutzt als im Osten, weil die Frauen im Osten nie so sich so unterdrückt gefühlt haben, weil die Frauen eben nicht wie ständig undifferenziert in den überregionalen Medien von den unterentwickelten West- Journalisten behauptet wird, bis 1968 ihren Mann fragen mussten,um einer Arbeit nach gehen zu können. Das dies über 30 Jahre nach Beitritt zum Grundgesetz noch immer unverblümt behauptet wird, ist eine Schande. Das man noch immer glaubt mit einer Veränderung der Sprache die Probleme zu lösen, zeigt die die Amerikanisierung unserer Gesellschaft, wo schon immer oberflächlich etwas verändert wird, aber nicht wirklich an den eigentlichen Problemen etwas geändert wird.

Dirk Quenstedt
Erstellt 21. Dezember 2021 11:13 | Permanent-Link

@Falk Wehner: Hallo Falk,
du hast so recht mit deiner Aussage, nur die Mehrheit wird wie bei allen in letzter Zeit beim modernen Ablasshandel mitmachen weil es einfacher ist, wie sich selbst Gedanken zu machen und vielleicht dafür sogar noch eintreten zu müssen.

Halt der Amerikanische Alltag außen hui innen pfui !!!

Frohe Feste allen Zusammen !!!



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