Mobiler Reiseverkauf

LCC-Sparte Travelista baut Luxus aus

Steffen Buder ist Chef von Travelista.
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Steffen Buder ist Chef von Travelista.

Travelista, die Marke für mobile Reiseverkäufer des Systems Lufthansa City Center, will das Segment Luxus ausbauen – und hat im Zuge dessen eine Kooperation mit der Agentur Dia Monde eingefädelt.

Der neue LCC-Partner Dia Monde, eine Agentur aus Stuttgart, vertritt unter anderem die Six Senses Hotels Resorts Spas und bringt daher viel Erfahrung im Luxussegment mit. Davon sollen die Travelista-Agenten profitieren: Dia Monde wird die mobilen Reiseberater schulen und ihnen Verkaufshilfen zu hochwertigen Hotels und anderen Produkten weltweit an die Hand geben.

Durch die neue Partnerschaft sollen die mobilen Reiseberater Insider-Wissen erhalten. So will LCC eine E-Academy aufsetzten mit Möglichkeiten zum Lernen und zum Austausch. Wer das Programm absolviert, erhält die Chance, seine Kenntnisse vor Ort beziehungsweise in einem Luxushotel zu vertiefen.

"Die neue Kooperation mit Dia Monde ist ein weiterer Schritt, Travelista als Premiummarke in der mobilen Reiseberatung zu positionieren und die Expertise unserer Travel Agents im Luxusreisebereich weiter auszubauen", erklärt Travelista-Geschäftsführer Steffen Buder.

Die Kooperation mit Dia Monde ist bereits die zweite im Luxussegment: Travelista arbeitet bereits seit diesem Frühjahr mit dem Luxus-Reisenetzwerk Lobster Experience zusammen.

Travelista ist offen für neue Berater, die allerdings bestimmte Voraussetzungen mitbringen sollten. Dazu gehören in erster Linie Grundkenntnisse der Beratung: "All unsere mobilen Reiseberater sind professionell ausgebildeten Reiseprofis. Das ist etwas, was uns von anderen mobilen Reiseanbietern unterscheidet", so Buder.

Ziel von Buder und seinem Team ist es, bis Jahresende 50 Mitglieder zu zählen. Travelista ist erst im Februar 2021 gestartet und unterhalb der Dachorganisation Rita AG organisiert. Dazu gehören auch die Systeme "Mein Urlaubsglück" und "AER Mobile", die alle erst 2020 beziehungsweise 2021 an den Start gegangen sind. Plan der Rita AG ist es, dass die Systeme bestimmte Themen wie etwa Marketing gemeinsam angehen, sich aber unterschiedlich am Markt positionieren.

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