Mitgliedschaft gekündigt

Amondo wechselt vom ASR zum DRV

Amondo-Chef Achim Steinebach erhofft sich vom Wechsel zum DRV eine "bessere Vernetzung, aktive Unterstützung der Interessen und Bedürfnisse des mobilen Vertriebs".
Amondo
Amondo-Chef Achim Steinebach erhofft sich vom Wechsel zum DRV eine "bessere Vernetzung, aktive Unterstützung der Interessen und Bedürfnisse des mobilen Vertriebs".

Die mobile Vertriebsorganisation gibt die Mitgliedschaft im ASR auf und wechselt zum Deutschen Reiseverband (DRV). Amondo verspricht sich davon eine bessere Interessenvertretung der mobilen Berater.

Der Wechsel erfolgte gleich zu Jahresbeginn. Damit ist Amondo seit 1. Januar wieder Mitglied im Deutschen Reiseverband (DRV).


Eigentlich hätte sich die mobile Vertriebsorganisation von der Mitgliedschaft im ASR versprochen, dass eine "eigene Säule für den mobilen Reisevertrieb" eingerichtet werden könne, erklärte Amondo-Chef Achim Steinebach gegenüber fvw|TravelTalk. Doch der ASR berücksichtige vorrangig Veranstalter-Interessen. "Wir wollen dem ASR mit dem Schritt nichts Böses. Es sind aber mehr mittelständische Veranstalter Mitglied im ASR als es Reisebüros sind", sagte Steinebach.

Die Pandemie habe gezeigt, dass die Belange mobiler Vertriebssysteme nicht in jedem Verband Berücksichtigung fänden.

Bereits zuvor war Amondo mehrere Jahre Verbandsmitglied im DRV. Von der Rückkehr zum DRV erhofft sich Amondo mehr Schlagkraft für die Mobilen, konkret seien das eine "bessere Vernetzung, aktive Unterstützung der Interessen und Bedürfnisse des mobilen Vertriebs und damit schließlich ein besseres Angebot für die Reiseberater". 

1 Kommentar

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1.
Ronald Krispin
Erstellt 4. Januar 2022 14:31 | Permanent-Link
bearbeitet

"Wir wollen dem ASR mit dem Schritt nichts Böses. Es sind aber mehr mittelständische Veranstalter Mitglied im ASR als es Reisebüros sind" ...

Man möchte Amondo mit einer Sachfrage ja nichts Böses. Nur, was ist dann wirklich andernorts besser, wo vergleichsweise noch weniger Reisebüro-Power und noch mehr große Veranstalter vertreten sind? Und wo doch – für jedermann erkennbar – die Interessen der Reisebüros meist nachgeordnet anzustehen wirken?

Das ist eine reine Sachfrage – keine bösgemeinte Kritik. Die abschließend genannten "Argumente" wirken lediglich schön ...

Frohes Neues Jahr!



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