Parlamentarischer Abend

VUSR sieht Treffen im Bundestag als Erfolg

VUSR-Chefin Marija Linnhoff gemeinsam mit Thomas Ellerbeck und Jens Spahn.
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VUSR-Chefin Marija Linnhoff gemeinsam mit Thomas Ellerbeck und Jens Spahn.

Am Parlamentarischen Abend des Verbands unabhängiger selbständiger Reisebüros (VUSR) nahmen neben Thomas Ellerbeck auch die CDU-Abgeordneten Jens Spahn, Anja Karliczek und weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. Der Verband plädierte für eine enge Kooperation innerhalb der Branche.

Anlässlich des ersten Parlamentarischen Abends des VUSR im Deutschen Bundestag am Montag sagte die VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff, dass die mehrfachen Krisen der vergangenen drei Jahre die Notwendigkeit für eine bessere verbandsübergreifende Zusammenarbeit deutlich gemacht hätten.

Von li.: Heike Brehmer, Michael Donth, Anja Karliczek und Markus Tressel.
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Von li.: Heike Brehmer, Michael Donth, Anja Karliczek und Markus Tressel.

Mit mehr Kooperation in der Branche könne man auch mehr bewegen für die Zukunft der Tourismuswirtschaft. Der regelrechte Wettbewerb verschiedener Verbände und Bündnisse habe – bei aller Notwendigkeit der Vertretung unterschiedlicher Interessen – dazu geführt, dass die Branche nicht als einig wahrgenommen wurde, so Linnhoff. Das müsse man angesichts der Ungewissheiten der Zeit zu überwinden versuchen.
Thomas Ellerbeck im Gespräch mit Reiseverkäufern.
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Thomas Ellerbeck im Gespräch mit Reiseverkäufern.

Am Parlamentarischen Abend nahmen neben Vertretern der Branche auch Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Donth, Anja Karliczek und Heike Brehmer sowie weitere Politiker aus fast allen Fraktionen teil. Doch auch der neue Präsident des Travel Industry Clubs (TIC), Markus Tressel, weitere Vertreter aus Wirtschaft und Studenten der HWR Berlin waren anwesend.

Besonders erfreut waren Linnhoff und die Gäste über die Anwesenheit von Thomas Ellerbeck, Mitglied des Group Executive Committee der TUI AG. In der Vergangenheit hatte es zwischen Reisebüros und TUI immer wieder Dissens gegeben. Linnhoff: "Dass Thomas Ellerbeck bei uns war, hat auch gezeigt, dass wir gemeinsam die Zukunft der Branche im Blick haben sollten. Das war auch eine Geste, die in der Welt der Reisebüros sehr wohl wahrgenommen wird."
Linnhoff gemeinsam mit Álvaro Blanco Volmer, Leiter der spanischen Tourismuszentrale Turespana.
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Linnhoff gemeinsam mit Álvaro Blanco Volmer, Leiter der spanischen Tourismuszentrale Turespana.

Partner des Abends war die nationale spanische Tourismuszentrale Turespana. Deren Leiter, Álvaro Blanco Volmer, freute sich über die große Wertschätzung deutscher Touristen auch für sein Land.

Linnhoff erklärte: "Unser Parlamentarischer Abend hat gezeigt, dass wir als Reisebüros einen wichtigen Platz im politischen Raum haben und wir da mittlerweile sehr ernst genommen werden. Zahlreiche Abgeordnete, mit den ehemaligen Bundesministern Jens Spahn und Anja Karliczek an der Spitze, haben mit ihrer Anwesenheit gezeigt, dass die Tourismuswirtschaft sehr wohl ein politisches Standing hat."

25 Kommentare Kommentieren

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8.
Michaela Braun
Erstellt 4. Dezember 2022 20:05 | Permanent-Link

Danke Marija Linhoff, dass sie immer wieder die Interessen der Reisebüros in den Vordergrund rückt und uns in Berlin ein Gesicht verleiht, was andere Branchenvertreter Jahrzehnte leider nicht getan haben und bis heute nicht tun. Ich bin dankbar für den stetigen und unermüdlichen Einsatz des Vorstandes. #proudofyou #vusr #nomatterwhattheysay #derverbandmitherz♥️undverstand

7.
Rainer Maertens
Erstellt 4. Dezember 2022 11:50 | Permanent-Link

@vusr: Herzlichen Glückwunsch zum siebten Geburtstag. Hoffentlich bleibt ihr uns noch lange mit Marija erhalten. Ohne Euch wäre die fvw langweilig, denn nur mit dem vusr gibt es eine lebendige Diskussion hier. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten sieben Jahre und auf die weitere kritische Beobachtung und Auseinandersetzung.

6.
Andre Röckmann
Erstellt 2. Dezember 2022 20:50 | Permanent-Link
bearbeitet

Puh, hier ist was los! Nun muss ich mal einen kleinen Roman schreiben.Es ist schon interessant zu beobachten, wie Beiträge zum VUSR in den Fachmedien regelmäßig und gerne als Plattform genutzt werden, um die Arbeit des Verbandes zu diskreditieren. Da kommen auch schon mal Personen aus dem bisher völlig unscheinbaren Hintergrund, die „plötzlich“ einfach mal sagen wollen, dass der Verband, respektive die 1. Vorsitzende, - ich zitiere:„diplomatische und rhetorische Defizite aufweist“„sich gern im Rampenlicht und in der Presse sieht“„häufig unflätig und eben undiplomatisch auftritt“...Zudem „ist beim VUSR auch keine klare Linie zu erkennen“ und er fällt auf durch die „hysterischen Äußerungen und Auftritte des sogenannten "Alphaweibchens“. Seien wir mal ehrlich, das alles passt irgendwie nicht zu dem Bericht, unter dem es steht und widerspricht dem Inhalt gänzlich. Man muss wohl nicht viel von (Verbands-)Politik verstehen um zu erkennen, dass hier (leider mal wieder), innerhalb der Branche quergeschossen wird. Neid und Missgunst at it’s best? Aber nun mal Butter bei die Fische, wie man in Norddeutschland so schön sagt:Ein „Nischenverband“ mit den in den Zitaten genannten Defiziten und Fehlern lädt zu einem parlamentarischen Abendessen im Bundestag ein und die im Bericht genannten Persönlichkeiten (und viele mehr) kommen freiwillig auf Einladung vorbei und stehen da sogar öffentlich zu? Tourismuspolitische Vertreter der Parteien erklären mir im Gespräch (ich war ja Montag selbst anwesend), dass sie die sachliche, ehrliche und gradlinige Art der Kommunikation sehr schätzen?Immer mehr Veranstalter und Kooperationen unterstützen den VUSR als Fördermitglied und laden ihn zu Veranstaltungen ein? Die 1. Vorsitzende wird von diversen Fernsehsendungen unterschiedlicher Sender regelmäßig als Expertin zu touristischen Themen eingeladen? (nicht sie drängt sich) Möge sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich bin dem VUSR 2018 beigetreten, weil ich die Aufklärungsarbeit im Zuge der PRRL sehr geschätzt habe. Da haben mich die damals (wohl) schon vorhandenen Scharmützel in den sozialen Medien gar nicht sonderlich interessiert. Marija Linnhoff habe ich erst 2020 in der Coronazeit persönlich kennen und schätzen gelernt. Und da mich ihre Energie und Leidenschaft für die Interessen der Reisebüros genauso imponiert haben wie die ehrliche und (manchmal auch) direkte (aber immer zielführende) Art, war es für mich auch keine schwere Entscheidung, nun ihre Arbeit im Vorstand mit zu unterstützen. Ich zitiere mal meine Frau, die in der Altenpflege arbeitet und inzwischen auch hier und da mal mit dabei war:„Marija, wenn du keine Lust mehr auf Touristik hast, dann können wir so eine Interessenvertretung in unserer Branche gut gebrauchen.“ Ich lade jedes Reisebüro (egal ob stationär, mobil oder hybrid) herzlich dazu ein, sich als Mitglied selbst ein Bild vom aktuellen VUSR zu machen.Kostet für ein Jahr nicht viel Geld und man erfährt mehr über die Arbeit, als in den Kommentarleisten diverser Beiträge.Ich stehe als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Lars Peters
Erstellt 3. Dezember 2022 13:18 | Permanent-Link
bearbeitet

@Andre Röckmann: Ich könnte mir jetzt die Mühe machen und Zitate von Marija Linnhoff aus Kommentaren anderer Artikel und öffentlichen Auftritten hier posten um zu zeigen, weshalb es zu den erwähnten Meinungen und Einschätzungen kommt. Allerdings sehe ich darin keinen Sinn, weil Sie das eigentlich selber wissen dürften und es offensichtlich ignorieren und nicht wahrnehmen wollen.

Und es geht in dem Artikel um ein Treffen, in dem vom VUSR mehr Kooperation gefordert wird. Dazu habe ich mich geäußert und den Verband aufgrund der widersprüchlichen Aussagen kritisiert. Das hat also durchaus etwas mit dem Bericht zu tun. Und dabei handelt es sich auch nicht um "diskreditieren" oder "denunzieren", wie mir das Marija Linnhoff in den Kommentaren eines anderen FVW Artikels vorgeworfen hat. Vielleicht sollte der Verband sich auch mal ernsthaft mit Kritikpunkten auseinandersetzen.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 3. Dezember 2022 17:07 | Permanent-Link

@Lars Peters: Dass es eine persönliche Herzensangelegenheit ist, die Sie mit Marija Linnhoff austragen möchten, das ist ja wohl jedem spätestens jetzt klar geworden.
Gleichwohl taugt das nicht dazu, die erfolgreiche Arbeit des VUSR infrage zu stellen. Was den Erfolg nämlich auch ausmacht, das ist der Einsatz sehr vieler Personen im Hintergrund.
Einen Verband derart schnell zu positionieren, war das Ziel. Neben der Behäbigkeit bestehender Verbände sind wir spektakulär an allen vorbeigeflutscht und haben bewiesen, dass wir, die Reisebüros immer noch die mit Abstand selbstbewussteste Kreativfraktion in der Touristik sind.
Da sind wir freien, unabhängigen Reisebüros stolz drauf. Und vielleicht nehmen die anderen Marktteilnehmer ja die Herausforderung an und bemühen sich jetzt mal ein bisschen mehr, Anschluss zu halten.
Allerdings muss man sich ranhalten. Der VUSR hat noch einige Überraschungen zu bieten. Es ist noch einiges nicht so, wie es für eine gemeinsame Zukunft unserer Branche nötig ist.

...muss man natürlich für Mitglied werden ... (auch Fördermitglieder partizipieren!)

5.
Guido Borde
Erstellt 2. Dezember 2022 16:43 | Permanent-Link

Sehr schön, dass die Reisebüros im politischen Berlin so gut vertreten sind.

Lars Peters
Erstellt 3. Dezember 2022 13:50 | Permanent-Link

@Guido Borde: Das stimmt. Und glücklicherweise nicht nur durch einen Verband.

4.
Jan Lehmann
Erstellt 2. Dezember 2022 16:17 | Permanent-Link

Man darf die Uneinigkeit der Branche anprangern - und hat sicher Recht damit. Auch das Vernetzen mit der Politik macht sicher irgendwo Sinn - obwohl nicht ganz klar wird, ob etwas Zählbareres dabei herauskommt, als Promotion und Lächeln in die Kameras.
Aber zur Wahrheit gehört eben auch, daß der VUSR in Person seiner Vorsitzenden - um es mal vorsichtig auszudrücken - wohl einige diplomatische und rhetorische Defizite aufweist.
Dies sage ich einzig und allein und höchst subjektiv als Leser der touristischen Fachmedien und der entsprechenden online-Kommentare, sowie aus zahlreichen Gesprächen der letzten Jahren innerhalb der Branche.
"Der VUSR vertritt seine Mitglieder...!" Das mag so sein, aber ohne jemandem zu Nahe zu treten, wäre das für mich noch kein Grund, in diesem Verein Mitglied werden zu wollen.
Ich würde es eher besser finden, wenn die vielzitierte Einigkeit der Branche auch durch einen geeinten Verband vetreten würde, auch wenn es in diesem natürlich auch gegenläufige Interessen geben kann. Bei den echten großen Themen sollte es möglich sein, da einen Konsens zu finden - man muss nur wollen und sich nicht separieren.

Rainer Maertens
Erstellt 2. Dezember 2022 16:33 | Permanent-Link

@Jan Lehmann: diese gemeinsame verbandsübergreifende Arbeit gibt es schon: Aktionsbündnis Tourismusvielfalt mit 28 Verbänden.

Nur leider mausert sich die fvw zu einer Kopierabteilung für Pressemitteilungen, sonst wäre dieser Hinweis im Beitrag als Ergänzung zur vusr Aussage mit aufgeführt gewesen. Aber so steht jetzt in der fvw "schön" journalistisch aufgearbeitet, dass die Branche sich nicht versteht und jeder nur seinen Teller sieht.

Man kann eine verstrittene Branche auch hervorschreiben und hervorreden. Mein Eindruck ist aber, dass die meisten Verbände miteinander freundschaftlich und kooperierend umgehen.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 2. Dezember 2022 17:32 | Permanent-Link

@Jan Lehmann: Wenn "diplomatische und rhetorische Defizite" so erfolgreich sind, dann hätte ich die allerdings auch gerne.

Jan Lehmann
Erstellt 2. Dezember 2022 18:22 | Permanent-Link
bearbeitet

@Wolfgang Hoffmann: von welchem Erfolg sprechen Sie genau ? Welche Aktion oder Initiative, die der VUSR exklusiv angestoßen hat, hat spürbare Verbesserungen für die Branche, oder zumindest die vertretenen freien Reisebüros gebracht ? Ich lasse mich gerne mit Fakten aufklären, weil mir vielleicht mal eine Meldung durch die Lappen geht, oder als nicht so wichtig eingestuft wird. Vielleicht tue ich ja diesem Verein Unrecht, aber in meiner Wahrnehmung dominiert leider die Vorsitzende, welche sich gern im Rampenlicht und in der Presse sieht und in medialen Kommentaren häufig unflätig und eben undiplomatisch auftritt - allenfalls unterhaltsam, aber für mich unsympathisch. Das ist meine Meinung - ich wünsche ihr und ihren Unterstützern Gesundheit, Glück und gutes Wetter - aber vertreten werden möchte ich als unabhängiges, freies Reisebüro von ihr bitte nicht.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 3. Dezember 2022 00:08 | Permanent-Link
bearbeitet

@Jan Lehmann: Die Frage wird auch bezüglich der Mondlandung gestellt. Da ähneln sich die Antworten. Die Sicht der Dinge hat sich geändert. Wir Reisebüros wissen jetzt, auf welchem Grund wir stehen. Sogar der Blick auf das, was uns immer beherrscht hat, ist ein anderer geworden.

Und das Praktische, die Teflonpfanne, die empfindet jedes VUSR Mitglied anders.
Für mich war es z.B. der ehrliche Einblick in vorher klammheimliche Abläufe um mich herum, das mafiöse Agieren meiner Prinzipale in ihrem Gemauschel mit der Politik.
Die drohende Pauschalreiserichtlinie war plötzlich transparent, öffnete sich für zumindest Diskussionen drüber. Wie Pauschalreisen in der Realität vorgegeben haben, abgesichert zu sein, das hat die von Marija Linnhoff orakelte TOC Pleite schonungslos offenbart und musste neu geregelt werden.
Dass die Gutscheinlösung lediglich den Reiseveranstaltern aber weniger den Verbrauchern nutzt und den Reisebüros eher schadet, das aufzudecken war ein Verdienst des VUSR.

Und dass Reisebüros während der Coronakrise unterstützungstaktisch einen Sonderstatus eingenommen haben, das mag vielleicht von vielen Vätern reklamiert werden, aber Transparenz, also Nachvollziehbarkeit zu deren Entstehung habe ich ausschließlich von meinem Verband erhalten.

Warum erfährt der VUSR von allen Seiten jetzt soviel Zuspruch? Weil er die verkrusteten Strukturen der Deutschen Tourismusindustrie neu formatiert und der Realität anpasst, ...weil die Identität des Reisevertriebs, der Reisebüros selbstbewusster geworden ist, ...weil der Blick auf den Ursprung dieser großartigen Branche ein anderer geworden ist - wir Reisebüros sind unverzichtbar für das Große-Ganze und sind nicht mehr nur ein abhängiges Helferlein der Handelsherren.

Für wen das nichts bedeutet..., okay kann ich persönlich mit leben... wobei das der eigentliche Vorteil ist, wenn ich ehrlich bin: Dank VUSR kann sich jedes Reisebüro individuell neu betrachten und gehört trotzdem einer starken Community an, die kein Mitglied im Stich lässt.Noch Fragen?

Lars Peters
Erstellt 3. Dezember 2022 13:26 | Permanent-Link
bearbeitet

Danke @Wolfgang Hoffmann. Ich habe verstanden, was Sie mit "Smoothie" meinten, nämlich etwas willkürlich aus dem Zusammenhang zu reißen, um dann mit dem Mix daraus irgendeine willkürliche Begründung zu liefern. Sie brauchen nicht weiter fabulieren und müssen mir das nicht weiter an Beispielen erklären.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 3. Dezember 2022 17:11 | Permanent-Link
bearbeitet

@Lars Peters: ...sorry, Sie hatten mich doch ausdrücklich drum gebeten, Ihnen das zu erklären. Das tut mir Leid, wenn Ihnen meine Antworten auf Ihre Fragen nicht gefallen. Aber andere habe ich nun mal nicht.

3.
Mobers Oliver
Erstellt 2. Dezember 2022 15:59 | Permanent-Link

Ja, der VUSR schreibt eine Erfolgsgeschichte und wird dies auch weiterhin tun. Er ist dort angekommen, wo einige Interessenvertreter:innen gerne hin möchten, es aber nicht schaffen werden. Der Wille ist zwar da, allein es fehlen die Mittel und Wege (und Persönlichkeiten...). Der VUSR vertritt seine Mitglieder:innen authentisch und kommuniziert auf Augenhöhe, immer an der Basis. Fühle mich perfekt aufgehoben, auch wenn das einige nicht hören wollen.

Jochen Volland
Erstellt 2. Dezember 2022 16:06 | Permanent-Link

@Mobers Oliver: kann dem nur zustimmen!

2.
Lars Peters
Erstellt 2. Dezember 2022 09:53 | Permanent-Link
bearbeitet

Zitat: "Der regelrechte Wettbewerb verschiedener Verbände und Bündnisse habe dazu geführt, dass die Branche nicht als einig wahrgenommen wurde."
Dazu hat der VUSR und Frau Linnhoff doch bisher am meisten beigetragen. Letztendlich ist der DRV die große Stimme, die für die Branche spricht und sprechen sollte. In diesem Verband sind die wichtigsten Interessen der Tourismusbranche vertreten. Aber gerade vom DRV grenzt sich Frau Linnhoff und der VUSR ab.

Es ist beim VUSR auch keine klare Linie zu erkennen. Beispielsweise wurden die ganze Zeit von Berlin staatliche Unterstützungen gefordert (beispielsweise Zuschuss für Rentner beim Langzeiturlaub oder Hilfen für Reisebüros aufgrund des Krieges) und jetzt fordert man von der Branche (beispielsweise bei Forderungen zur Unterstützung beim Fachkräftemangel) nicht ständig staatliche Hilfe zu fordern. Völlig widersprüchlich und wie ein Fähnchen im Wind.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 2. Dezember 2022 11:43 | Permanent-Link

@Lars Peters: Es gibt einen Fachbegriff dafür, Argumente willkürlich aus Zusammenhängen zu reißen, um dann mit dem Mix daraus irgendeine willkürliche Begründung zu resultieren. Man nennt das Smoothie.
Zum Glück gibt es hier jede Menge Leser, die die einzelnen Komponenten noch auseinanderhalten können.

Und nur zur Erinnerung: Vor sieben Jahren wurde der VUSR gegründet, weil sich die freien, unabhängigen Reisebüros nicht mehr optimal vom DRV vertreten gefühlt haben. So etwas kommt vor. Das ist nun einmal so, wenn ein Manko offenbar wird. Nur zur Erinnerung: Diejenigen, die den VUSR damals gegründet haben, hatten vorher nichts unversucht gelassen, die Interessen der freien Unabhängigen besser im DRV (sogar im ASR) zu positionieren.
Aber die unbestrittene Stärke der etablierten Verbände war – und ist – das Verhindern. Und so blieb einer nicht unerheblich großen Zahl von Reisebüro-Inhabern nichts anderes übrig, als einen eigenen Verband zu gründen. Ich war dabei. Ich bin Zeuge.
Und ein Mensch war dabei, die eine gewisse Genialität besaß, diesen Verband aus dem Stand in den Köpfen und Herzen relevanter Leute derart zu positionieren, dass sie nie wieder an Tourismus denken konnten, ohne sofort an die freien, unabhängigen Reisebüros zu denken.
Das ist das ganze Geheimnis.
Und alles andere ist Smoothie!

Lars Peters
Erstellt 2. Dezember 2022 13:50 | Permanent-Link
bearbeitet

@Wolfgang Hoffmann: Was mich ein bisschen stört, ist die Aussage, dass der VUSR die "freien, unabhängigen Reisebüros" vertritt. Das klingt ein bisschen so, als ob der VUSR von allen oder der großen Mehrheit der "freien, unabhängigen Reisebüros" ein Mandat dafür hat. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass dem nicht so ist. Zumindest möchte ich in der jetzigen Situation nicht vom VUSR vertreten werden. Der VUSR vertritt im Idealfall seine eigenen Mitglieder, die im Übrigen nicht alle frei und unabhängig sind. Und ob das eine effiziente Vertretung ist, ist zumindest strittig. Und ich habe noch nicht mal von der Art und Weise der hysterischen Äußerungen und Auftritte des sogenannten "Alphaweibchens" gesprochen.

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 2. Dezember 2022 14:47 | Permanent-Link

Danke, @Lars Peters: "Der VUSR vertritt seine Mitglieder"... Klasse! Besser kann man neue Mitglieder gar nicht für einen Verband werben.

Irgendwie wirkt unser Zwiegespräch, als wäre es abgesprochen. So eine Art Bad Cop ./. Good Cop ...

Mehr! So langsam krieg ich Spaß daran.

Lars Peters
Erstellt 2. Dezember 2022 15:20 | Permanent-Link
bearbeitet

@Wolfgang Hoffmann: Dann verstehen Sie mich offensichtlich nicht oder wollen mich nicht verstehen. Das passt aber zu meinen Erfahrungen mit dem Verband und seiner Vorsitzenden. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

1.
Wolfgang Hoffmann
Erstellt 1. Dezember 2022 14:49 | Permanent-Link

Die Alphatiere einer Branche setzen sich zusammen und besprechen, wie sie gemeinsam gegen Bedrohungen der Art vorgehen können. Und das ungeachtet dessen, welche speziellen Interessen einzelne Rudel sonst noch haben.
So erwarten wir das. So können wir planen und so haben wir wieder Hoffnung in eine ungewisse Zukunft.
Wenn jetzt noch jemand meint, dass er lieber alleine weiter den Mond anheulen möchte, dann weise ich – um beim Beispiel zu bleiben – darauf hin, dass bei vielen Arten Alphaweibchen das Rudel anführen.
Und das ist gut so!

Lars Peters
Erstellt 2. Dezember 2022 10:05 | Permanent-Link

@Wolfgang Hoffmann: Alphatiere, Rudel, Mond anheulen ... Heute im Fabel-Modus?

Wolfgang Hoffmann
Erstellt 2. Dezember 2022 11:27 | Permanent-Link

@Lars Peters: ja, genau! Die Erfolgsgeschichte des VUSR mutet manchem fabelhaft an. In sieben Jahren so eine Interessenvertretung der stationären, unabhängigen Reisebüros zu schaffen, mit dieser politischen Akzeptanz ... fabelhaft!

Lars Peters
Erstellt 2. Dezember 2022 13:53 | Permanent-Link

@Wolfgang Hoffmann: Oder es werden Sachen fabuliert, die die Geschichte des VUSR schön reden. Um mal bei Wortspielen zu bleiben.



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