Erstattungen

Verbraucherschützer kritisieren Fluganbieter

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat Online-Portale und Airlines für ihren Umgang mit Erstattungsanprüchen von Reisegästen gerügt. Häufig wolle niemand die finanzielle Verantwortung übernehmen.

Komme es zu Verspätungen oder Flugausfällen, würden Fluggäste mitunter zwischen Vermittlungsportal und Airline "hin und her" geschoben, wenn sie Ansprüche geltend machen, teilte die Verbraucherzentrale mit. Und weiter: "Scheinbar ist niemand zuständig, und die Rückerstattung der Flugpreise lässt wochenlang auf sich warten."

Konkret nennt die Verbraucherzentrale die Online-Portale Opodo, Swoodoo oder Fluege.de. In aller Regel seien die Portale nur die Vermittler der Leistungen, Vertragspartner sei die Airline, so die Verbraucherschützer weiter. Dies könne vor allem dann zum Problem werden, wenn eine Flugreise aus mehreren Teilstrecken mit verschiedenen Airlines besteht.

In dem Fall würde meist mit jeder dieser Airlines ein Vertrag geschlossen – auch wenn es auf dem Portal wie eine einheitliche Buchung aussehe. Vielen Reisenden sei das nicht bewusst. Werde nun eine Teilstrecke annulliert und erreichen die Passagiere deshalb die Anschlussflüge nicht, bleiben sie laut der Verbraucherschützer auf den Kosten für diese Flüge sitzen.

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