80 Prozent gebucht

Italien rechnet mit Rekord beim Wintertourismus

Castelmezzano ist eine süditalienische Gemeinde in der Provinz Potenza in der Basilikata.
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Castelmezzano ist eine süditalienische Gemeinde in der Provinz Potenza in der Basilikata.

Nach zwei Pandemiejahren rechnet Italien mit einer Rekordsaison für den Wintertourismus. 80 Prozent der Zimmer in den Hotels von Berggemeinden im Alpenraum sind gebucht. An Silvester sind alle Beherbergungsbetriebe fast komplett reserviert, geht aus Angaben des Touristikerverbands "Confindustria Alberghi" hervor.

Im Zeitraum zwischen dem 1. Jänner bis zum Dreikönigstag liegen die Buchungen bei 70 Prozent. Auch die Kunststädte rechnen mit positiven Ergebnissen. In Rom sind 70 Prozent aller Hotelzimmer reserviert, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie 2019 entspricht. Dies sei einem 15-prozentigen Anstieg der Touristen aus dem Ausland zuzuschreiben, hieß es.

Am 24. und 26. Dezember werden 3,6 Mio. Touristen in den offiziellen Beherbergungsbetrieben erwartet, schätzt der Touristikerverband "Assoturismo Confesercenti". Insgesamt rechnet Assoturismo während den Feiertagen 13,8 Mio. Aufenthalte in offiziellen Einrichtungen, was einem Plus von 8,1 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Dieses Wachstum sei auf die Zunahme der ausländischen Touristen (Plus 19,5 Prozent) zurückzuführen, dessen Zahl in einigen Kunststädten wieder das Niveau des Jahres 2019 erreicht hat. "Wir rechnen mit positiven Zahlen für den Tourismus, während der Weihnachtsfeiertage, die jedoch nicht von den strukturellen Problemen eines Sektors ablenken, der unter der Pandemie und jetzt unter der Energiekrise stark gelitten hat. Wir wissen, wie sehr der Fremdenverkehr die Wirtschaft Italiens antreibt, weshalb er eine Priorität der Regierung ist", kommentierte Tourismusministerin Daniela Santanchè laut Medienangaben.

Dieser Text erschien zuerst auf www.hotelundtouristik.at.



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