Zur Überbrückung

SAS organisiert sich 700 Mio. US-Dollar

SAS-Maschinen in Kopenhagen: Überbrückungskredit gesichert.
Imago / TT
SAS-Maschinen in Kopenhagen: Überbrückungskredit gesichert.

Bei der angeschlagenen Scandinavian Airlines tut sich was. Der Carrier, der Anfang Juli 2022 Insolvenz anmelden musste, kann sich einen Kredit über 700 Mio. US-Dollar sichern.

Seit Anfang Juli fliegt die skandinavische SAS nach US-amerikanischem Recht unter Gläubigerschutz und will innerhalb von zwölf Monaten finanzielle Umstrukturierungen vornehmen, die das Unternehmen vor dem Aus retten sollen.

Ein erster Schritt ist nun erfolgt. SAS hat sich einen Kredit im Umfang von 700 Mio. US-Dollar (umgerechnet 686 Mio. Euro) sichern können. Das Geld stammt von dem US-amerikanischen Investmentunternehmen Apollo Global Management, wie die Airline jetzt mitteilt. Konkret stammt das Geld aus einem Fonds von Apollo Global Management. 

Die 700 Mio. US-Dollar dienen als Überbrückungsfinanzierung. Das Geld ermöglicht es SAS, zusammen mit den aktuellen Einnahmen den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und die angestrebte Restrukturierung anzugehen. Die sogenannte DIP-Finanzierung ist als verzögertes Darlehen mit einer neunmonatigen Laufzeit ab dem Abschlussdatum strukturiert. Das Fälligkeitsdatum kann schrittweise bis zu einer Laufzeit von 18 Monaten verlängert werden.

"Wir freuen uns, dass wir diese Finanzierungszusage der Investmentgesellschaft Apollo Global Management nach einem umfangreichen und wettbewerbsorientierten Verfahren erhalten haben", sagt Carsten Dilling, Vorstandsvorsitzender von SAS. Die Airline rechnet damit, die gerichtliche Genehmigung für die DIP-Finanzierung bis Mitte September 2022 zu erhalten.

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