Wet-Lease mit German Airways

Lübeck Air mietet Embraer-Jet an

Die von Lübeck Air im Wet Lease eingesetzte Embraer 190 verfügt über eine 2-2-Bestuhlung wodurch niemand der bis zu 100 Passagiere auf einem unbeliebten Mittelsitz Platz nehmen muss.
German Airways
Die von Lübeck Air im Wet Lease eingesetzte Embraer 190 verfügt über eine 2-2-Bestuhlung wodurch niemand der bis zu 100 Passagiere auf einem unbeliebten Mittelsitz Platz nehmen muss.

Kürzlich kündigte Lübeck Airways die Aufnahme von elf neuen Strecken zur Sommersaison 2022 an. Nun wurde dafür auch das passende Fluggerät gefunden.

Diesen Sommer soll der kleine Regio-Airport in Lübeck ein Menge mehr zu bieten haben, als in vielen Vorjahren. Möglich macht dies die eigens gegründete Lübeck Air, die vor zwei Wochen gleich elf neue Routen ab der wegen ihres Marzipans berühmten Stadt angekündigt hatte. Die führen unter anderem nach Bergen, Dublin, Krakau, Ibiza, Island, Korsika, Menorca, Sardinien und Zadar.

"Wir sind vor eineinhalb Jahren mit einer ATR 72-500 an den Start gegangen und verbinden Lübeck mit Bern, München, Salzburg und Stuttgart. Für einige der neuen Strecken ist es nun sinnvoll, auf einen Jet zu setzen", sagt Jürgen Friedel. Der Geschäftsführer der Lübeck Air hat dafür nun einen Wet-Lease-Vertrag mit German Airways über den Betrieb einer Embraer 190 geschlossen.

Maren Wolters, Geschäftsführerin der German Airways, sagt über die neue Partnerschaft: "Mit dem Erwerb des Flughafens Rostock haben wir unsere Position im Norden Deutschlands gestärkt. Die nun beginnende Zusammenarbeit mit der Lübeck Air passt wunderbar ins Konzept, da die Wartung unserer Flugzeuge von Köln nach Rostock verlagert wird und wir damit in direkter Nähe des Lübecker Flughafens sind."

Neben der von Air Alsie angemieteten Turboprop kann Lübeck Air künftig somit auch einen Regionaljet mit größerer Reichweite einsetzen. Und die E190 bietet wie die ATR72 ausschließlich Fenster- und Gangplätze.

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