Weiteres Vorgehen im Bahnkonflikt

GDL-Chef Weselsky kündigt Statement für Freitag an

"Gütliche Lösung scheint nicht in Sicht": GDL-Chef Claus Weselsky.
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"Gütliche Lösung scheint nicht in Sicht": GDL-Chef Claus Weselsky.

Nach dem Streik bei der Deutschen Bahn will sich die Lokführergewerkschaft GDL an diesem Freitag zum weiteren Vorgehen äußern. Sie hatte in den vergangenen Tagen mit einem zweiten Streik gedroht.

Gewerkschaftschef Claus Weselsky will sich nun bei einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr in Berlin äußern. "Bisher liegt kein verhandelbares Angebot vor, eine gütliche Lösung scheint nicht in Sicht", hieß es am Donnerstag in der Ankündigung.

Die Gewerkschaft hatte in der vergangenen Woche zwei Tage lang große Teile des Bahnverkehrs lahmgelegt. Sie kämpft für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Dabei konkurriert sie mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.

Frühere Streikinformation angekündigt

Der erste Streik war für die Fahrgäste 15 Stunden vor Beginn angekündigt worden. Weselsky hatte am Dienstag versichert, früher als beim ersten Mal über den Streikbeginn zu informieren.
1 Kommentar

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1.
Dietmar Rauter
Erstellt 20. August 2021 11:14 | Permanent-Link
bearbeitet

Jetzt steht Weselskys GDL bei ihrem Streik für den Güterverkehr ab morgen und für den Personenverkehr ab Montag nicht mehr allein da, wenn sich die EVG nicht mehr an den früher einmal geschlossenen Tarifvertrag (mit einer Ausstiegsklausel) halten will. Mal sehen, was die SPD jetzt dazu sagt.... Im Prinzip geht es ja um etwas weniger als den Inflationsausgleich, insofern halte ich diese Aktion durchaus für verständlich.

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