Wegen Omikron

US-Airlines streichen Hunderte Flüge

Die großen Fluggesellschaften haben vielen Reisenden in den USA an Weihnachten ein Reisechaos beschert. Sie strichen wegen Personalmangels viele Verbindungen.

 Wegen der neuen Corona-Variante Omikron haben mehrere US-Airlines Berichten zufolge zahlreiche Flüge an Weihnachten gestrichen. Besatzungsmitglieder hätten sich krank gemeldet, zitierten US-Medien ein Statement der Fluggesellschaft United, die allein an Heiligabend 112 Flüge absagte. Bei Delta waren es rund 90 Flüge für den Tag. Auch Jetblue strich Dutzende Flüge.

Die Website Flight Aware zählte für Freitag fast 170 gestrichene United-Flüge. "Wir schauen jetzt von Tag zu Tag", so ein United-Sprecher. Auch am 1. Weihnachtstag sagten die großen Fluggesellschaften weitere Flüge ab. Die Omikron-Variante ist in den USA mittlerweile dominant. Die Corona-Fallzahlen waren zuletzt in die Höhe geschnellt.

Auch die Lufthansa hatte kurz vor Weihnachten Interkontinentalflüge gestrichen, weil sich so viele Piloten krankgemeldet hatten. Betroffen seien vom 23. bis 26. Dezember vor allem Verbindungen über den Nordatlantik etwa nach Boston, Houston und Washington, hatte ein Unternehmenssprecher gesagt.

In diesem Verkehrsgebiet könnten die Passagiere am leichtesten umgebucht werden. Auch ein Hin- und Rückflug nach Japan wurde abgesagt.

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