Folge des Streiks bei der DB

Sixt erwartet steigende Nachfrage

Lachender Dritter: Vom Lokführer-Ausstand bei der Deutschen Bahn dürfte auch Sixt profitieren.
Sixt
Lachender Dritter: Vom Lokführer-Ausstand bei der Deutschen Bahn dürfte auch Sixt profitieren.

Deutschlands größter Autovermieter Sixt erwartet durch den Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn eine größere Nachfrage.

In der Vergangenheit sei die Nachfrage nach Mietautos, Fahr- und Taxidiensten bei Zugausfällen während eines Lokführerstreiks gestiegen. Insbesondere bei Streiks im Nahverkehr steige die Zahl der Fahrten, sagte eine Sixt-Sprecherin am Mittwoch. "Für die kommenden Tage rechnen wir daher mit einem erhöhten Buchungsaufkommen." Sixt sei in der Lage, die Autos seiner Flotte flexibel an Standorte mit erhöhter Nachfrage zu verschieben.

Ein einwöchiger Lokführerstreik im Mai 2015 hatte Sixt eine Rekordnachfrage beschert: Der Beginn des Ausstands hatte dem Vermieter nach Angaben des damaligen Vorstandschefs Erich Sixt den besten Montag in der Unternehmensgeschichte mit einer Auslastung von 100 Prozent beschert: "Da waren wir leergefegt." Die Streiks waren aber zu kurz, um sich deutlich aufs Konzernergebnis auszuwirken.

Der Daimler und BMW gehörende Dienstleister Free Now vermietet Carsharing-Autos, E-Scooter und -Mopeds bis Freitag mit Rabatt. Kunden könnten einen Aktionscode in der App hinterlegen und so fünfmal von einem Zuschuss von zehn Euro profitieren, teilt das Unternehmen in Hamburg mit.

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