Verdacht auf Korruption

Airbus zahlt erneut Millionensumme

Nicht ganz sauber waren Geschäfte von Airbus in Libyen und Kasachstan – dafür kaufte sich der Flugzeug-Produzent aus mehreren Korruptionsverfahren frei.
Imago Images/Eibner Pressefoto
Nicht ganz sauber waren Geschäfte von Airbus in Libyen und Kasachstan – dafür kaufte sich der Flugzeug-Produzent aus mehreren Korruptionsverfahren frei.

Der Flugzeug-Produzent Airbus hat sich mit den Strafbehörden in Frankreich auf die Zahlung einer Millionensumme verständigt, um einer möglichen Verfolgung wegen Korruptionsverdachts zu entgehen.

Bei den möglichen Korruptionsfällen handelt es sich um Verkäufe von Flugzeugen, Hubschraubern und Satelliten in Libyen und Kasachstan zwischen den Jahren 2006 und 2011. Insgesamt zahlt der europäische Flugzeug-Produzent nun 15,8 Mio. Euro, um damit zusammenhängende juristische Verfahren zu beenden.

Um die erste Strafzahlung in Zusammenhang mit den Geschäften in Libyen und Kasachstan handelt es sich dabei nicht. Diese Fälle seien bei Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen aufgetaucht, wegen derer Airbus bereits in einer 2020 getroffenen Vereinbarung in Frankreich eine Buße in Höhe von knapp 2,1 Mrd. Euro gezahlt hatte.

Mit einer beispiellosen Milliardenstrafe hat Airbus damals langjährige Korruptionsermittlungen in gleich drei Ländern beendet. Zusammen 3,6 Mrd. Euro zahlte der europäische Flugzeug-Produzent in Frankreich, Großbritannien und den USA.

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