Triebwerkschaden

Malaysia Airlines landet außer Plan in Alice Springs

Nach einer mehrstündigen Zwangspause in Alice Springs setzte der Airbus A-330 seinen Flug nach Kuala Lumpur fort.
Flox Papa/commons.wikimedia, CC BY 2.0
Nach einer mehrstündigen Zwangspause in Alice Springs setzte der Airbus A-330 seinen Flug nach Kuala Lumpur fort.

Wegen heftiger Turbulenzen hat ein Großraum-Jet der Malaysia Airlines mit 224 Passagieren an Bord auf dem fünften Kontinent zwischenlanden müssen.

Der Airbus der malaysischen Fluggesellschaft wurde am Donnerstagabend auf dem Flug von Sydney zu Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur heftig durchgeschüttelt. Die Passagiere berichteten von lauten, hämmernden Geräuschen. Schließlich lenkte der Pilot den Flug MH-122 nach Alice Springs im australischen Outback um. Dort mussten Passagiere und Besatzung auch die Nacht verbringen.

Die Fluggesellschaft entschuldigte sich später wegen „technischer Probleme“. Der Fernsehsender ABC berichtete, dass der Pilot eines der Triebwerke abschalten musste. Einer der Passagiere, Mohammad Nogheib, sagte: „Das Triebwerk hat merkwürdige Geräusche gemacht. Ich hatte Angst um mein Leben.“ Ein anderer Fluggast sagte, das „sehr gewaltige Schütteln“ habe etwa fünf Minuten gedauert.

Die malaysische Fluggesellschaft war in den vergangenen Jahren mehrfach in den Schlagzeilen. Im März 2014 verschwand Flug MH-370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich von den Radarschirmen. Das Schicksal der insgesamt 239 Passagiere und Besatzungsmitglieder ist bis heute ungeklärt – eines der größten Rätsel der Luftfahrtgeschichte. Im Juli 2014 wurde eine Malaysia-Airlines-Maschine (MH-17) über der Ukraine abgeschossen. Dabei kamen 298 Menschen ums Leben. (dpa)

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