Teurer Treibstoff und Inflation

Norse stellt Berlin–Los Angeles kurzfristig ein

Norse setzt für Transatlantik-Flüge "Dreamliner" (Boeing 787) ein.
Norse Atlantic Airways
Norse setzt für Transatlantik-Flüge "Dreamliner" (Boeing 787) ein.

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic streicht ihre Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Los Angeles wieder. Ausschlaggebend seien die Belastungen durch hohe Treibstoffpreise und Inflation.

Erst Mitte August hatte Norse Atlantic Airways eine Nonstop-Verbindung zwischen dem Airport BER und Los Angeles aufgenommen. Doch am 16. Oktober soll die Verbindung bereits wieder enden, und zwar auf unbestimmte Zeit. Immerhin: Die Route vom BER nach New York (JFK) wird weiterhin bedient und auch die neue Route nach Fort Lauderdale, die am 7. Dezember starten soll, bleibt im Angebot.


Auf Nachfrage des Branchenblatts "Aerotelegraph", warum die Route ausgesetzt wurde, antwortete ein Sprecher der Airline: "Die Wintersaison ist für die Branche traditionell schwieriger und wird in diesem Jahr durch die hohen Treibstoffpreise, die steigende Inflation in den von uns bedienten Märkten und die unsichere Gesamtnachfrage zusätzlich belastet."

Norse Atlantic wurde im März 2021 gegründet und ist eine Langstrecken-Airline, die erschwingliche Tarife auf transatlantischen Strecken anbietet. Bjørn Tore Larsen ist Gründer, CEO und Hauptaktionär der Airline.

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