Piloten-Streik

Air France rechnet mit erheblichen Ausfällen

Die Piloten von Air France wehren sich gegen Sparmaßnahmen.
Claire-Lise HAVET/AirFrance
Die Piloten von Air France wehren sich gegen Sparmaßnahmen.

Pünktlich zu Beginn der Fußball-EM streiken die Piloten der Air France. Die Fluggesellschaft erwartet, dass an diesem Samstag fast ein Drittel der Flüge ausfallen werden.

Nach dem Scheitern von Verhandlungen mit Piloten-Gewerkschaften steht Air France vor einem Streik zum Auftakt der Fußball-Europameisterschaft. Das Unternehmen erwartet, dass an diesem Samstag 20 bis 30 Prozent ihrer Flüge ausfallen. Die Gewerkschaften hätten einen in der Nacht vorgelegten Vorschlag des Managements abgelehnt, sagte Air-France-Chef Frédéric Gagey am Donnerstag in Paris. „Wir werden alles tun, um die Auswirkungen dieses Streiks für unsere Kunden zu begrenzen.“

Die Piloten wehren sich gegen Sparmaßnahmen, der Konflikt schwelt schon länger. Die Gewerkschaften hatten vergangene Woche Pilotenstreiks vom 11. bis 14. Juni angekündigt, falls das Management nicht einlenkt.

EM-Gastgeber Frankreich war in den vergangenen Wochen bereits von Streiks unter anderem bei der Bahn und andauernden Protesten gegen die Arbeitsmarktreform der Regierung betroffen. (dpa)

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