Nachtflug-Verbote

Airlines fordern kulante Regeln

Die wenigsten deutschen Flughäfen – hier Frankfurt – haben keinerlei Nachtflug-Verbot.
Fraport AG
Die wenigsten deutschen Flughäfen – hier Frankfurt – haben keinerlei Nachtflug-Verbot.

Air Berlin und Lufthansa wünschen sich bei Unwettern flexiblere Entscheidungen der Behörden zum Nachtflug-Verbot. Starts oder Landungen sollen dann auch noch später als im Normalfall zugelassen werden.

Wegen des Gewitters am späten Donnerstagabend der vergangenen Woche konnten 13 Flüge in Berlin-Tegel nicht mehr starten. Trotz dieser Ausnahmesituation haben die Berliner Behörden keine Ausnahmegenehmigung erteilt. „Bei allem Verständnis für die berechtigten Interessen der Flughafen-Anwohner nach Nachtruhe: In einer solchen absoluten Ausnahmesituation muss eine Behörde mit Augenmaß agieren. Eine solch bürokratische Vorgehensweise schadet dem Ansehen Berlins“, teilte Air Berlin mit.

Ein Lufthansa-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, es wäre wünschenswert, wenn in solchen Ausnahmesituationen die Behörden flexibler reagieren würden. Eine Maschine aus Frankfurt etwa habe am Donnerstag nicht mehr in Tegel landen dürfen, weil sie erst kurz nach 23 Uhr ankam – und sei deshalb nach Schönefeld umgeleitet worden. Das sei für die Passagiere ärgerlich. (dpa)

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