Mobilitätsdienstleister

Sixt will mehr Elektroautos in der Flotte

Bereits im März 2019 wagte Mobilitätsdienstleister – hier der heutige Co-Konzernvorstand Alexander Sixt – einen größeren Aufbruch in die Elektromobilität. Damals noch mit mäßigem Erfolg.
Imago/Sven Simon
Bereits im März 2019 wagte Mobilitätsdienstleister – hier der heutige Co-Konzernvorstand Alexander Sixt – einen größeren Aufbruch in die Elektromobilität. Damals noch mit mäßigem Erfolg.

Der Autovermieter Sixt will bis 2030 mindestens 70 Prozent seiner Flotte aus Hybriden oder reinen Elektroautos zusammensetzen.

Bis Ende 2023 sollen es weltweit 12 bis 15 Prozent sein, wie das Unternehmen nun mitteilt. Zum Ende des ersten Halbjahres lag der Wert einem Sprecher zufolge bei knapp 10 Prozent.

Zudem will Sixt im Laufe des kommenden Jahres für Kunden das Laden an zahlreichen öffentlichen Ladesäulen ermöglichen. Jede Mietwagenfahrt mit einem E-Auto sei eine bezahlte Probefahrt, betonte Alexander Sixt, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Konstantin leitet. Damit werde man zum Beschleuniger der Elektromobilität.

Dem "Handelsblatt" sagte Sixt zudem, er gehe davon aus, dass sich der Umstieg auch für die Kunden rechne. "Gerade im Verbrauch fährt man auf Basis aktueller Energiepreise deutlich günstiger als mit vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor."

1 Kommentar

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1.
Michael Heinrich
Erstellt 20. September 2022 10:28 | Permanent-Link

Die amtlichen Zulassungszahlen sagen etwas ganz anderes. Sixt profitiert von den hohen Rabatten der Hersteller, die ihre fahrbaren Batterien irgendwie los werden müssen. Dass der Kunde eine sehr begrenzte Reichweite hat, geschenkt, so dauert die Geschäftsreise eben deutlich länger. Aber, man fühlt sich als "Moral-Weltmeister".



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