Luftverkehr

BDL fordert strukturelle Verbesserungen

Matthias von Randow ist Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
BDL
Matthias von Randow ist Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

Angesichts der derzeitigen Engpässe an den Flughäfen fordert der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) langfristige Anpassungen – bei der Rekrutierung von Arbeitskräften aus dem Ausland, bei der Technik sowie bei behördlichen Prüfungen.

"Wir brauchen in Deutschland ein Einwanderungserleichterungsgesetz", sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow mit Blick auf das fehlende Personal etwa bei den Bodendienstleistern.

Die derzeit auf drei Monate befristete Erlaubnis, Personal aus Drittstaaten zu rekrutieren, helfe vielen Unternehmen nur bedingt weiter. Die Bodendienstleiter hätten den Bedarf deshalb nach unten angepasst, so dass voraussichtlich weniger als die ursprünglich 2000 geplanten Aushilfen, vornehmlich aus der Türkei, gebraucht würden.



Von Randow forderte zudem eine schnellere Bearbeitung bei der sogenannten behördlichen Zuverlässigkeitsprüfung, der sich alle Beschäftigten unterziehen müssen, die im Sicherheitsbereich von Flughäfen arbeiten.

Außerdem werde langfristig auch die Digitalisierung dazu beitragen, dass Abläufe für Passagiere am Airports unkomplizierter werden. "Wir wollen perspektivisch Passagierprozesse an Flughafenstandorten mit Biometrisierung und Digitalisierung deutlich vereinfachen."

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