Am kommenden Sonntag

Streik legt Italiens Flugverkehr lahm

Italiens Luftverkehr wird am 17. Juli zu großen Teilen bestreikt – insbesondere die Billigflieger (Foto: Flughafen Rom-Fiumicino).
ADR
Italiens Luftverkehr wird am 17. Juli zu großen Teilen bestreikt – insbesondere die Billigflieger (Foto: Flughafen Rom-Fiumicino).

Am 17. Juli 2022 treten Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Volotea und Easyjet sowie die gesamte italienische Flugsicherung in einen landesweiten Streik. Mindestens zwischen 14 und 18 Uhr dürften damit keine Flüge stattfinden.

Grund für den Ausstand sind italienischen Medien zufolge Flugplan- und Personalprobleme sowie überlastete Schichten insbesondere bei den Billigfliegern, aber auch in anderen Bereichen der Branche. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Easyjet, Volotea und Ryanair wollen zeitgleich auch in anderen europäischen Ländern in den Ausstand treten.

In Italien hatten die Mitarbeiter der Billigflieger bereits am 8. und am 25. Juni gestreikt. Nach Angaben der Gewerkschaften hätten sich die Geschäftsführer bislang aber noch auf keine Diskussion über die Personalprobleme eingelassen, heißt es. Die derzeit eingesetzten Beschäftigten seien völlig überlastet.



Für 17. Juli Tag planen auch Beschäftigte der italienischen Flugsicherung im gesamten Land einen Streik – ebenfalls wegen Personalmangels. Anschließen wollen sich die Bodenmitarbeiter mehrerer Flughäfen. Damit dürften am 17. Juli mindestens zwischen 14 und 18 Uhr keine Maschinen in Italien starten oder landen. Da es auch davor und danach erfahrungsgemäß zu starken Einschränkungen kommen wird, gehen Experten von chaotischen Zuständen an diesem Tag aus.

Italien ist besonders stark von den derzeit herrschenden Flugproblemen betroffen: Jüngst wurden 7000 Flüge innerhalb weniger Wochen gestrichen. Nur in England ist das Flugchaos noch größer.

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