Killnet bekennt sich

Hacker legen Websites von 14 US-Airports lahm

Hinter den jüngsten Hacker-Angriffen steckt die Gruppe Killnet.
Pixabay
Hinter den jüngsten Hacker-Angriffen steckt die Gruppe Killnet.

Eine pro-russische Hacker-Gruppe hat sich zu den jüngsten Cyber-Angriffen auf insgesamt 14 US-Airports bekannt. Die Angriffe hatten die Websites der Airports zeitweise lahmgelegt.

Die als "Killnet" bekannte pro-russische Hacker-Gruppe teilte mit, sie stecke hinter den "DDOS"-Abschaltungen der Websites, darunter Atlantas Hartsfield-Jackson International Airport und Los Angeles International Airport.

Zu den weiteren Airports, die DDOS-Angriffen ausgesetzt waren, zählen der Chicago O'Hare International Airport, der Orlando International Airport, der Denver International Airport und der Phoenix Sky Harbor International Airport sowie Flughäfen in Kentucky, Mississippi und Hawaii. Vertreter der Airports behaupten, die Hacks hätten ihren täglichen Betrieb nicht beeinträchtigt.

Die Hacker-Gruppe veröffentlichte eine lange Liste von Airports auf Telegram und forderte Hacker auf, sich an einem sogenannten DDoS-Angriff zu beteiligen, so die "Washington Post". Der Aufruf der Gruppe umfasste Airports im ganzen Land, darunter Alabama, Arizona, Arkansas, Kalifornien, Colorado, Connecticut, Delaware, Florida, Georgia, Hawaii, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi und Missouri.

Eine Sprecherin des Flughafens von Los Angeles erklärte gegenüber "NPR": "Die Dienstunterbrechung war nur auf Teile der öffentlich zugänglichen Flylax.com-Website beschränkt. Es wurden keine internen Flughafen-Systeme kompromittiert und es gab keine Betriebsunterbrechungen." Sie fügte hinzu, dass das IT-Team des LAX alle Dienste wiederhergestellt habe und die Ursache untersuche. Das FBI und das US-Verkehrsministerium (DOT) seien benachrichtigt worden.

"Killnet" übernahm zuvor die Verantwortung für den kurzzeitigen Ausfall einer Website des US-Kongresses im Juli und für Cyber-Angriffe auf Organisationen in Litauen, nachdem das baltische Land im Juni den Versand einiger Waren in die russische Enklave Kaliningrad blockiert hatte.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats