Hohe Energiekosten

VDV fordert gesicherte Finanzierungszusage

Die Verkehrsunternehmen erwarten die Einhaltung von Versprechen.
DB AG / Dominic Dupont
Die Verkehrsunternehmen erwarten die Einhaltung von Versprechen.

In Krisenzeiten benötigen Verkehrsunternehmen staatliche Unterstützung. Deshalb fordert der VDV von der Bundesregierung die Einhaltung von Finanzierungszusagen, die im Koalitionsvertrag stehen.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat am 16. Mai im Bundestagsverkehrsausschuss klare Forderungen an die Bundesregierung gerichtet. 

Aufgrund der Einnahmeverluste, die durch das Neun-Euro-Ticket entstehen, erhofft sich der VDV einen Ausgleich durch die Erhöhung der Regionalisierungsmittel im Rahmen des Entwurfs zum Regionalisierungsgesetz. Wegen des Ukrainekrieges seien auch die Energiekosten enorm gestiegen, weshalb der VDV von der Bundesregierung einen angemessenen Ausgleich erwartet. 



"Zum einen steht im Koalitionsvertrag schwarz auf weiß, dass die Regionalisierungsmittel bereits in diesem Jahr erhöht werden. Und zum anderen gab es Vereinbarungen im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz, dass sich der Bund auch an einem Ausgleich für die extrem gestiegenen Energiekosten der Branche aufgrund des Krieges in der Ukraine beteiligen werde", sagte VDV-Präsident Ingo Wortmann. 

Der Branchenchef betont, dass die Gelder auch deshalb benötigt werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Wortmann wörtlich: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Branche gerade nach den drei Monaten des 9-Euro-Tickets mit voller Kraft ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehr bis 2030 erbringen kann. Dafür sind diese Gelder unabdingbar."

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