Handgepäck-Bestimmungen

Ryanair verschiebt Einführung neuer Gepäckregeln

Passagiere dürfen bald weniger Handgepäck an Bord der Ryanair-Flüge mitnehmen.
Michael Penner
Passagiere dürfen bald weniger Handgepäck an Bord der Ryanair-Flüge mitnehmen.

Die Neuregelungen beim Handgepäck kommen später: Ryanair setzt die bereits angekündigten Bestimmungen erst ab Mitte Januar um. Die Airline will damit ihren Kunden entgegenkommen.

Ryanair verschiebt seine angekündigte Neuregelung für Handgepäck auf 2018. Statt zum 1. November werden die Bestimmungen erst zum 15. Januar umgesetzt. Das Unternehmen begründet die Terminverschiebung damit, dass es seinen Kunden in der hektischen Weihnachtszeit mehr Zeit geben wolle, sich an die Anpassungen zu gewöhnen.

Künftig müssen größere Rollgepäckstücke und Rucksäcke grundsätzlich am Gate beim Boarding abgegeben und im Frachtraum transportiert werden. Das sei kostenlos. In die Kabine darf nur noch ein kleines Handgepäckstück wie eine Handtasche mitgenommen werden. Damit reagiert die Fluggesellschaft darauf, dass die Passagiere zu viel Handgepäck mit in die Kabine nehmen. Ziel sei es, das Boarding zu beschleunigen und die Anzahl von Flugverspätungen zu reduzieren.

Gäste mit Priority Boarding sind von der Neuregelung ausgenommen und dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke selbst mit an Bord nehmen. Einige angekündigte Änderungen hat Ryanair aber bereits umgesetzt: Seit September darf das Aufgabegepäck mit 20 statt 15 Kilogramm mehr Gewicht haben, und es kostet weniger. Die Standardgebühr beträgt nun 25 Euro, vorher waren es 35 Euro. (dpa)

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