Eurowings

Passagiere sitzen über 30 Stunden in Thailand fest

Eurowings setzt vor allem Airbus A-330 auf den Fernflügen ein.
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Eurowings setzt vor allem Airbus A-330 auf den Fernflügen ein.

33 Stunden Verspätung und für viele noch kein Ende abzusehen. Am Mittwoch saßen 303 Eurowings-Passagiere auf der thailändischen Insel Phuket fest. Schuld waren gleich zwei Defekte.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte in Köln, die Passagiere würden auf Maschinen anderer Airlines umgebucht. Der Grund: Reparaturen und ein Turbinen-Defekt. „Wir informieren und betreuen die Gäste in Phuket bestmöglich“, sagte er. Der „Express“ berichtete, die Passagiere wüssten nach eigener Aussage überhaupt nicht, was mit ihnen geschehe. In sozialen Medien meldeten sich demnach unzufriedene Reisende zu Wort.

In der Maschine musste nach Angaben des Sprechers zunächst der Geschwindigkeitsanzeiger ausgetauscht werden. Wie der WDR berichtet, seien die Passagiere in ein Hotel gebracht worden. Am Mittwochmorgen sollten sie mit der reparierten Maschine losfliegen, es wurde aber ein weiterer Defekt an der Hilfsturbine festgestellt. Danach habe man sich entschlossen, die Passagiere auf andere Gesellschaften umzubuchen. „Wir sind natürlich auf die Kapazitäten der anderen Airlines angewiesen“, sagte der Sprecher. Eine so lange Verspätung sei sehr selten und komme höchstens alle paar Monate vor.

Die Reisenden sollen laut Medienberichten 600 Euro Entschädigung und die Kosten für Hotel und Rückflug bekommen. Der Fall erinnert an den Januar, als Eurowings-Passagiere fast 70 Stunden auf Kuba festsaßen. (dpa/ASC)

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