EU-Kommission entscheidet

VW-Konsortium darf Europcar übernehmen

Autovermieter Europcar: Vermutlich schon bald wieder unter dem VW-Dach.
FVW Medien/RIM
Autovermieter Europcar: Vermutlich schon bald wieder unter dem VW-Dach.

Die Übernahme der Europcar Mobility Group durch ein Konsortium rund um VW namens Green Mobility Holding ist so gut wie perfekt. Die letzte formale Hürde ist gemeistert: Die Europäische Kommission hat die Übernahme genehmigt.

Die Erleichterung darüber ist bei Europcar groß. Das Fusionskontrollverfahren ist genehmigt, damit die Zukunft von Europcar unter dem Dach von Volkswagen und Co so gut wie sicher. 

Neben Volkswagen haben sich unter der Green Mobility Holding auch noch der Vermögensverwalter Attestor und die Pon Holdings, Anbieter von Mobilitätsprodukten und -dienstleistungen, zusammengefunden.

Bereits im November hatte die französische Finanzmarktaufsicht AMF grünes Licht für eine Übernahme durch das Bieterkonsortium unter dem Dach der Green Mobility Holding gegeben.

Green Mobility will mehr als 90 Prozent der Europcar-Aktien erwerben. Bereits bei der Übernahme-Ankündigung hatte die Holding nach eigenen Angaben Zusagen zur Annahme eines entsprechenden Angebotes von Europcar-Aktionären erhalten. Diese machten 68 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien aus.

Sollte Green Mobility mit der Übernahme erfolgreich sein und das Ziel von mehr als 90 Prozent der Aktien schaffen, steigt der Angebotspreis von 50 auf 51 Cent pro Aktie. Die Annahmefrist für das Angebot endet am 10. Juni.

Früheren Angaben zufolge wollen die Wolfsburger Europcar vom reinen Autovermieter zum Service-Netzwerk für die eigenen Angebote umbauen. Dabei solle ein Dienstleistungsangebot rund ums Auto entstehen.

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