E-Fan X

Drei Firmen entwickeln elektrischen Flugantrieb

Eine auch als Jumbolino bekannte British Aerospace BAe-146 dient als erster Versuchsträger für ein hybrid-elektrisches Triebwerk.
Airbus
Eine auch als Jumbolino bekannte British Aerospace BAe-146 dient als erster Versuchsträger für ein hybrid-elektrisches Triebwerk.

Airbus und Siemens wollen zusammen mit dem Triebwerk-Hersteller Rolls Royce einen hybrid-elektrischen Flugzeugantrieb bauen.

Ein Verkehrsflugzeug mit einem Elektromotor und drei herkömmlichen Düsentriebwerken solle 2020 zum ersten Testflug starten, kündigten die drei Unternehmen nun in London an.

Der Elektrokonzern Siemens werde den Elektromotor mit zwei Megawatt Leistung – also der halben Leistung eines herkömmlichen Antriebs – in München bauen. Rolls-Royce werde eine Gasturbine liefern, die in den Rumpf des Flugzeugs eingebaut werde und den Strom für den Elektromotor erzeuge. Der Flugzeug-Hersteller Airbus sei für die Integration der Systeme zuständig.

Das tragen die drei Partner zum Projekt E-Fan X bei.
Airbus
Das tragen die drei Partner zum Projekt E-Fan X bei.

„Der E-Fan X ist ein wichtiger Schritt, um elektrisches Fliegen in absehbarer Zukunft zu verwirklichen“, sagt Airbus-Technikchef Paul Eremenko. Das Flugzeug – eine angejahrte British Aerospace BAe-146 mit rund 100 Sitzen – soll 2020 voraussichtlich in Toulouse zum ersten Mal abheben. Wenn alles funktioniert, sollen später weitere Tests mit zwei hybrid-elektrischen und zwei herkömmlichen Antrieben folgen. (dpa)

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