Deutschland überholen

Sixt-USA-Chef spuckt große Töne

Am Hollywood International Airport von Fort Lauderdale in im US-Bundesstaat Florida ist Sixt bereits groß vertreten.
Imago/Zuma Wire
Am Hollywood International Airport von Fort Lauderdale in im US-Bundesstaat Florida ist Sixt bereits groß vertreten.

Aktuell ist Deutschland der größte Markt für Sixt, gefolgt von den USA. Doch der USA-Chef von Sixt, Tom Kennedy, ist ambitioniert. Er möchte Deutschland nach eigenen Angaben "in den Schatten stellen", um die USA zum profitabelsten Markt des Mobilitätsdienstleisters zu machen.

Der in Deutschland beheimatete Autovermieter Sixt trat vor etwa zehn Jahren in Florida in den US-Markt ein. Es verfügt mittlerweile über etwa 100 Standorte in den USA und strebt weiteres Wachstum an.

Der mutige Schritt zu Beginn der Pandemie könnte sich für Sixt auszahlen: Damals kaufte das Unternehmen zehn Airport-Standorte von Advantage, wodurch Sixt unter anderem an allen drei großen Airports im Raum New York City sowie in Houston, Orlando und Las Vegas vertreten war. Hinzu kam die Einstellung von Tom Kennedy, der zuvor als Manager bei Hertz und Vanguard tätig gewesen ist.

An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht, wie er gegenüber "Travel Weekly" deutlich macht: "Deutschland ist der größte Markt für Sixt, die USA der zweitgrößte und wächst. Irgendwann wird der US-Markt Deutschland in den Schatten stellen. Das ist mein Ziel."

Sixt ist aktuell an 36 der 50 größten US-Flughäfen präsent. Anfang dieses Jahres folgten die Airports in Charlotte und Baltimore.

Die nächste Expansion steht im Nachbarland an: Nach dem Start in Vancouver im Juli ist als nächster Standort Toronto geplant.

Laut Sixt stiegen die Umsätze in den Vereinigten Staaten von Amerika im ersten Halbjahr um 66,1 Prozent auf etwas mehr als umgerechnet 394,7 Mio. Euro. Doch auch in allen anderen Märkten wächst das Unternehmen profitabel.
1 Kommentar

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1.
Bernd Hammermayer
Erstellt 28. September 2022 11:11 | Permanent-Link

Große Töne spucken, aber katastrophalen Service bei Anmietungen bieten verträgt sich gar nicht. Jede USA Sixtbuchung zieht leider eine Reklamation nach sich. Die Mitarbeiter vor Ort versuchen jedes Mal Zusatzversicherungen zu verkaufen und dies sehe intensiv mit allen Tricks, die an Betrug und Lügen grenzen.
Wir werden künftig SIXT in USA nicht mehr verkaufen und diesem
Sprücheklopfer rate ich vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Frundsberg Reisen Mindelheim



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