Deutsche-Bahn-Technikchefin

Auf Kundenansturm zum 1. Juni vorbereitet

Auch den Verkauf am Fahrkartenautomaten gibt es bereits. Beispielsweise bei der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG kann das so genannte 9-Euro-Ticket gezogen werden.
Imago / Wolfgang Maria Weber
Auch den Verkauf am Fahrkartenautomaten gibt es bereits. Beispielsweise bei der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG kann das so genannte 9-Euro-Ticket gezogen werden.

Die Deutsche Bahn will sich so gut wie möglich auf den Kundenansturm vorbereiten, der mit Einführung des 9-Euro-Nahverkehrstickets zum 1. Juni erwartet wird.

Man wisse, dass auf einzelnen Strecken mit deutlich mehr Reisenden zu rechnen sei und man auf mögliche Folgen reagieren müsse – "etwa wenn eine ganze Reisegruppe auf dem Weg zu einem schönen Ausflugsziel am Bahnhof umsteigt", sagte Technik-Vorständin Daniela Gerd tom Markotten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Da mag es mit den planmäßigen Haltezeiten – die sind ja mit zwei Minuten eingeplant – auch mal eng werden", fügte sie hinzu. Die Bahn bereite sich darauf vor, "auch mit zusätzlichen Service-Mitarbeitern, die dann Orientierung geben an den Bahnsteigen und die versuchen, Reisegruppen auf die gesamte Zuglänge zu verteilen, um Haltezeiten nicht zu überschreiten." Den günstigen Monatsfahrschein für 9 Euro nannte die Managerin "eine einmalige Chance, ein Kundenerlebnis für viele Neukunden zu schaffen".

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