Streckennetz soll wachsen

Air India stockt die Flotte um 30 neue Jets auf

Weitere solcher Boeing 777 bezieht Air India, um einen Wettbewerbsvorteil auf Flügen zwischen dem indischen Subkontinent und Nordamerika nutzen zu können.
Imago / Zuma Wire
Weitere solcher Boeing 777 bezieht Air India, um einen Wettbewerbsvorteil auf Flügen zwischen dem indischen Subkontinent und Nordamerika nutzen zu können.

Air India will mit 30 neuen Jets von Boeing und Airbus das Streckennetz ausbauen.

Die Maschinen sollen von Ende des Jahres an sukzessive in Betrieb genommen werden und die Flotte um mehr als ein Viertel vergrößern. Es handle sich um die erste größere Flottenexpansion, seit das indische Unternehmen Tata Sons die verschuldete staatliche Gesellschaft vor mehreren Monaten kaufte. Bei den Flugzeugen handelt es sich um 21 Airbus 320 Neo und vier Airbus 321 Neo, die vor allem auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden. Zudem sollen fünf Langstreckenflieger vom Typ Boeing 777 angeschafft werden.

Die Boeing-Jets sollen auf mehr Routen zwischen indischen und amerikanischen Städten eingesetzt werden. Dabei könne Air India die kürzesten Flugzeiten anbieten, da sie eine von wenigen Fluggesellschaften sei, die noch über russischen Luftraum fliegt, berichtet die Finanzagentur Bloomberg.

Die heutige Air India wurde in den 30er Jahren von der Tata-Familie als Tata Airlines gegründet und in den 50ern verstaatlicht. Seit den 90er Jahren litt sie zunehmend unter der starken Konkurrenz durch Billigflieger.

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