BER-Chaos

Lufthansa nimmt Vorlaufzeit-Empfehlung zurück

Die Lufthansa ruft ihre Kunden auch zu Online-Check-ins auf sowie dazu, die Reisedokumente vorab digital prüfen zu lassen.
Lufthansa/Patrick Kuschfeld
Die Lufthansa ruft ihre Kunden auch zu Online-Check-ins auf sowie dazu, die Reisedokumente vorab digital prüfen zu lassen.

Nach den chaotischen Zuständen am Hauptstadt-Flughafen BER am vergangenen Wochenende hatte die Lufthansa ihren Fluggästen für diese Woche empfohlen, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Dies nimmt sie nun wieder zurück.

Am Dienstagnachmittag nahm die Fluggesellschaft diese Empfehlung aber wieder zurück. "Wir haben unsere Kundenkommunikation in diesem Punkt korrigiert", hieß es. "Nach wie vor bitten wir unsere Gäste, frühzeitig zum BER anzureisen, insbesondere bei Abflügen am Vormittag, da in dieser Zeit das Passagieraufkommen besonders hoch ist."

Aufgrund von Personalengpässen und aufwendigeren Check-ins in der Pandemie war es am Wochenende zu langen Wartezeiten vor den Schaltern am BER gekommen. Manche Passagiere verpassten ihre Flüge. Zum Wochenbeginn am Montag hatte sich die Lage laut Flughafen-Betreiber wieder entspannt. Auch die Lufthansa teilte am Dienstag mit, die Abfertigung an den Schaltern laufe wieder reibungslos. Die Fluggesellschaft rief ihre Kunden auch zu Online-Check-ins auf sowie dazu, die Reisedokumente vorab digital prüfen zu lassen.
1 Kommentar

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Andreas W. Schulz
Erstellt 13. Oktober 2021 12:54 | Permanent-Link

"Chaotische Zustände"-Meldungen an den Airports sind grundsätzlich zu vermeiden und ermuntern nicht gerade zum Reisen. Dennoch sollte man jeweils bei den zuständigen Verantwortlichkeiten differenzieren. Die "Schuldigen" sind nicht immer auf der "Aviation-Seite" (Airlines, Airports) zu finden. Für eine möglichst glatte "Passenger-Experience" müssen auch die staatlichen und hoheitlichen Institutionen profesionell (zum Beispiel Einreisekontrollen) sorgen.



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