Aufpreis für Basic-Kunden

Eurowings kassiert wieder für Wunschsitzplatz

Eurowings kassiert wieder einen Aufschlag von Basic-Tarif-Kunden für den Wunschsitzplatz.
Eurowings
Eurowings kassiert wieder einen Aufschlag von Basic-Tarif-Kunden für den Wunschsitzplatz.

Was bei den LH-Airlines neu zum 21. Juni greifen wird, gilt bei Eurowings bereits seit Mitte Mai: Der selbsternannte Value-Carrier aus dem Hause Lufthansa verlangt wieder eine Sitzplatzgebühr im Basic-Tarif.

Das bestätigte Eurowings auf Anfrage von fvw|TravelTalk. Zuvor hatte Touristik Aktuell darüber berichtet. Kunden, die den "Basic"-Tarif gewählt haben, müssen nun wieder – wie vor der Corona-Pandemie – für einen Wunschsitzplatz einen Aufpreis ab fünf Euro zahlen. Ansonsten wird ihnen von der Fluggesellschaft ein Sitzplatz zugewiesen.



"Die Regelung folgt dem Prinzip, dass im Basic-Tarif nur der Flug inkludiert ist und weitere Produktbestandteile nach Bedarf des Kunden hinzugebucht werden können und die Reisenden so maximal flexibel sind", argumentiert die Fluggesellschaft.

"Familien werden nicht entzweit"

Je nach Verfügbarkeit würde bei Passagieren mit derselben Buchungsnummer berücksichtigt, dass sie zusammen sitzen. So würden Kinder unter zwölf Jahren stets neben einem dazugehörigen Elternteil oder Erwachsenen gesetzt, verspricht eine Eurowings-Sprecherin auf Nachfrage: "Es werden keine Familien entzweit." 



Ausgenommen von der automatischen Sitzplatzvergabe im Basic-Tarif sind laut Eurowings Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind sowie unbegleitete Kinder. Auch bei Veranstalter- und Gruppenbuchungen gelten andere Regeln, es sei denn, diese Buchungen erfolgten über den Buchungskanal Direct Connect.

Den Wunschsitzplatz gegen Aufpreis im Basic-Tarif hatte Eurowings bereits Anfang 2020 eingeführt. Die Regelung wurde dann pandemiebedingt im Herbst 2020 vorübergehend ausgesetzt und jetzt Mitte Mai 2022 wieder eingeführt.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats