Auf Erholungskurs

South African Airways baut Flotte aus und um

Mitarbeiter von South African Airways begrüßen die Ankunft eines Airbus A-300-300. Momentan hat SAA lediglich eine Maschine dieses Typs im Einsatz.
South African Airways
Mitarbeiter von South African Airways begrüßen die Ankunft eines Airbus A-300-300. Momentan hat SAA lediglich eine Maschine dieses Typs im Einsatz.

Seit gut einem Jahr ist South African Airways wieder in der Luft. Nun will der südafrikanische Carrier seine Kapazitäten kurzfristig erhöhen. Auch der Wiedereinstieg in die Langstrecke bleibt ein Thema.

Aktuell betreibt South African Airways (SAA) acht Airbus-Jets: Drei A-320, drei A-319, einen A-330-300 sowie einen A-340-300 – wobei letztere nur als Ersatzmaschine genutzt wird oder wenn die Nachfrage den Einsatz einer größeren Maschine verlangt. In der nun angelaufenen Hauptsaison will SAA die Flotte um zwei weitere Leasing-Flieger von Typ A-320 verstärken, nachdem im September bereits eine A-320 die bis dato aus sieben Maschinen bestehende Flotte verstärkt hatte.

Bei diesem Ausbau der Flotte soll es aber nicht bleiben. Der Carrier plant auch den Austausch einiger existierender Flugzeuge. So soll der im Betrieb relativ kostenintensive Langstreckenjet A-340 durch einen sparsameren Jet ersetzt werden. Auch will sich SAA 2023 von den drei A-319 trennen, wie Chief Commercial Officer Tebogo Tsimane per Pressestatement mitteilt.

Bis April 2023 soll die Flotte nach Angaben von CEO John Lamola auf dann insgesamt zwölf Maschinen anwachsen, wie zuerst CH Aviation berichtete. Erst danach – mit Beginn der Nebensaison – dürfte sich der Carrier von den drei A-319 trennen. Unabhängig von dem Einstieg externer Investoren bei der staatlichen Fluggesellschaft, der sich nach wie vor in die Länge zieht, setzt das Unternehmen jedenfalls auf vorsichtiges Wachstum.

Aktuell bedient SAA nur inländische und regionale Strecken. Eine Strategie, die zunächst auch weiter im Fokus stehen dürfte. So setzt die Airline darauf, insbesondere das Angebot innerhalb Afrikas zügig auszubauen. Doch auch die Fernstrecke bleibt weiter im Blick. Als Wunschziele gelten hier laut CCO Tsimane Washington, New York, São Paulo sowie Australien, wie CH Aviation und Aero Telegraph berichteten. Bis auch Deutschland von SAA wieder angeflogen wird, bis Anfang 2020 stand auch Frankfurt im Flugplan, dürfte also noch Zeit vergehen.
1 Kommentar

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.

1.
Andreas W. Schulz
Erstellt 26. Oktober 2022 10:28 | Permanent-Link

"Vorsichtiges Wachstum" ist jetzt bei SAA die richtige Strategie. Es gilt, SAA vor allem intern zunächst weiter zu stabilisieren, um dann fit für die nächsten Schritte (Afrika- und Interkont-Routen) zu sein.



stats