Airport Weeze

Mit Gesichtserkennung schneller zur Kontrolle

Sebastian Papst, Geschäftfsführer vom Airport Weeze, und Chrystel Credo von FastID nahmen das neue System zur Gesichtserkennung in Betrieb.
Airport Weeze
Sebastian Papst, Geschäftfsführer vom Airport Weeze, und Chrystel Credo von FastID nahmen das neue System zur Gesichtserkennung in Betrieb.

Am Airport Weeze läuft ein erster Testbetrieb für den freien Zugang zur Sicherheitskontrolle. Damit kann der Fast Track ohne das Vorzeigen eines Tickets betreten werden.

Wie auch schon am Flughafen von Rotterdam wird jetzt am grenznahen Weeze Airport am Niederrhein mit der Gesichtserkennung experimentiert. Dafür wurde vom niederländischen Digitalspezialisiten FastID am Zugang zur Sicherheitskontrolle eine unauffällige Technik-Säule installiert. Diese erkennt mit ihrer Kamera, ob der Passierwillige auch über eine Bordkarte verfügt. Und das geschieht über die Gesichtserkennung.

Mit dem Pilot werden erst einmal die Funktionen des Gerätes und die Akzeptanz seitens der Reisenden getestet. Und das funktioniert so: Mit der FastID-App kann man seine Ausweisdaten und sein Portrait hochladen und hat in wenigen Minuten eine digitale Identität auf seinem Handy. Und FastID versichert: "Die Daten werden an keiner Stelle dauerhaft gespeichert."

Reisende, die auf der Website des Flughafens Niederrhein ein Ticket für den Fast Track erworben haben, laden einfach einen QR-Code in die FastID-App und schon gibt die Technik-Säule ihnen den Weg für den Fast Track frei. Wer vom Flughafen Rotterdam fliegt, kann dort zudem nicht nur den Fast Track nur mit der Gesichtserkennung öffnen, sondern sich so auch Zutritt zur Lounge verschaffen.

Das niederländische Unternehmen FastID will nach erfolgreichem Testbetrieb ihre Gesichtserkennung auch an anderen Flughäfen und großen Stadien installieren. Dafür fehlen nur noch die kommerziellen Kunden.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats