Air France

Flugbegleiter-Streik ebbt etwas ab

Am siebten Streiktag sind wieder spürbar mehr Stewardessen bei der Air France im Dienst.
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Am siebten Streiktag sind wieder spürbar mehr Stewardessen bei der Air France im Dienst.

Bei der streikgeplagten Air France neigt sich ein weiterer Ausstand dem Ende entgegen. Teuer wird es für die Airline dennoch, es kostet wohl etliche Millionen.

Nach fast einer Woche Flugbegleiter-Streik in der Ferienzeit soll sich die Situation bei Air France am Dienstag etwas entspannen. Die französische Fluggesellschaft rechnet für den siebten und letzten Streiktag damit, dass etwa zehn Prozent der Flüge ausfallen. Für Montag waren noch etwas weniger als 20 Prozent der Verbindungen gestrichen worden.

Der Langstreckenverkehr soll einer Mitteilung zufolge wieder nach Plan laufen, bei Mittelstreckenflügen von und nach Paris-Charles de Gaulle dürften 15 Prozent der Verbindungen gestrichen werden. Air-France-Chef Frédéric Gagey sagte im Sender France Inter, dass der Ausstand für das Unternehmen teuer werde: „Das werden in jedem Fall Dutzende und Dutzende Millionen Euro sein.“

Bis Sonntag waren nach Zahlen des Unternehmens bereits 150.000 Passagiere von Ausfällen betroffen gewesen. Bei dem Streik geht es um die Verlängerung eines Tarifvertrags, der Ende Oktober ausläuft. Air France hatte 17 Monate Verlängerung angeboten, Gewerkschaften wollen aber fünf Jahre oder eine unbefristete Vereinbarung. Der Konzern Air France-KLM war 2015 nach einem jahrelangen Sparkurs mit Jobabbau in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. (dpa)

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