Air Asia

Frankfurt-Dienst in Planung

Mit Airbus A-330 hatte Air Asia X bereits von 2009 bis 2012 London und Paris angeflogen.
Mehdi Nazarinia/Wikimedia GFDL 1.2
Mit Airbus A-330 hatte Air Asia X bereits von 2009 bis 2012 London und Paris angeflogen.

Nun schickt sich der erste asiatische Billigflieger an, Deutschlands größten Flughafen mit Bangkok zu verbinden. Die Flugpreise dafür sollen nur knapp über 200 Euro starten.

Asiens größter Billigflieger, Air Asia, will demnächst Frankfurt mit Bangkok verbinden. „Wenn alles klappt, machen wir das in den kommenden zwölf Monaten“, sagte Gründer und Airline-Chef Tony Fernandes der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Kuala Lumpur. Der Flug würde wohl etwas mehr als 200 Euro kosten. Direktflüge zwischen Frankfurt und Bangkok bieten Lufthansa und Thai Airways an. Sie kosten in der Regel mehr als 700 Euro. Das Passagierpotenzial sei in beide Richtungen riesig, betonte Fernandes. Air Asia zielt vor allem auf Privatreisende.

Air Asia startete 2001 mit zwei Flugzeugen. Heute fliegt die Fluggesellschaft mit 170 Maschinen 88 Ziele überwiegend in Asien an. Sie beförderte im ersten Quartal 2016 rund 14 Mio. Passagiere. Das Schwesterunternehmen Air Asia X flog zwischen 2009 und 2012 London und später Paris an, stellte die Routen wegen hoher Kosten aber ein. Fernandes will auch nach London zurückkehren. (dpa)

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